Luzerner Trottoir-Ticker
Über 200 Leute demonstrieren für Frieden in der Ukraine ++ Quartierladen im Wesemlin

Verblüffendes, Lustiges, Absurdes, Spannendes und Originelles: In diesem Ticker finden Sie ab sofort und regelmässig die etwas anderen Anekdoten, die im Grossraum Luzern zu reden geben.

Redaktion Luzerner Zeitung
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26. Februar – Demonstration für Frieden in der Ukraine auf dem Luzerner Helvetiaplatz

Demonstranten und Demonstrantinnen unterschiedlichster Couleur versammeln sich auf dem Luzerner Helvetiaplatz.

Demonstranten und Demonstrantinnen unterschiedlichster Couleur versammeln sich auf dem Luzerner Helvetiaplatz.

Bild: David Von Moos (Luzern, 26. Februar 2022)

Zwischen 200 und 300 Leute demonstrieren an einer bewilligten Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine. Sie rufen dazu auf, die Gewalt sofort zu stoppen.

25. Februar – Platzkundgebung für den Frieden in der Ukraine

Für den Samstag ruft die linke Organisation RESolut in Luzern zur Platzkundgebung für den Frieden in der Ukraine auf. Die Kundgebung soll um 18 Uhr im Helvetiagärtli stattfinden und ist von der Stadt Luzern bewilligt. In Absprache mit der Stadt Luzern und aus Rücksicht auf die Fasnacht habe man auf einen Umzug durch die Stadt verzichtet, teilt RESolut mit. Mehr Infos.

24. Februar – Quartierladen im Wesemlin öffnet im Juni

Antonio Curcillo, Leiter des neuen Quartierladens.

Antonio Curcillo, Leiter des neuen Quartierladens.

Bild: PD

Das neue Quartierzentrum Wesemlin an der Ecke Abendweg/Landschaustrasse erhält bekannterweise auch einen Supermarkt. Dieser wird am 30. Juni eröffnet, teilt nun die Migros Luzern mit. Sie realisiert im Erdgeschoss einen VOI Migros-Partner auf rund 450 Quadratmetern Fläche. Der Laden ersetzt den bisherigen Migros-Partner im Luzerner Wesemlin-Quartier an der Mettenwylstrasse. Leiter des neuen Ladens wird der 46-jährige Luzerner Antonio Curcillo. Der Geschäftsführer des bestehenden Migros-Partners, Peter Stadelmann, tritt im Zuge des Standortwechsels in den Ruhestand. Damit endet eine Ära: Eröffnet wurde der Laden durch Stadelmanns Eltern am 3. Januar 1964, wie es in der Mitteilung heisst. Die Migros-Partner werden von selbstständigen Detaillisten auf eigene Rechnung geführt. Sie bieten Migros-Produkte sowie «ergänzende Markenartikel» an, Aktionen und Cumulus-Angebote gebe es wie in klassischen Migros-Filialen. (std)

23. Februar – Alte FCL-Trikots kosten auf Ricardo Hunderte von Franken

Einige Trikots des FC Luzern aus der Vergangenheit sind Kult. Zum Beispiel das Meisterdress aus dem Jahr 1989. Auf Ricardo kosten solche Perlen ein kleines Vermögen. Das teuerste Retro-Dress des FCL ist dort zu einem Sofortpreis von 475 Franken zu erstehen. Wie dieses Dress aussieht, sehen Sie in unserer grossen Bildergalerie unten.

23. Februar – Flugshow über Luzern?

Die Akrobatikflüge des PC-7-Teams sind in diesen Tagen wieder in der ganzen Region Luzern sicht- und hörbar. Findet da eine private Flugshow statt?

Nein! Es sind normale Trainingsflüge. Das nächste Mal regulär im Einsatz steht das PC-7-Team am Ski-Weltcup-Rennen in Crans-Montana (24. bis 27. Februar) und in der Lenzerheide (4. und 6. März). (rem)

22. Februar – Farbige Ohrwürmer unterwegs

Lautstark und mit Hits wie «Atemlos» und «Vogulisi» fahren sie wieder durch die Stadt. Die Konfetti-Autos des Luzerner Fasnachtskomitees mit den auf dem Dach montierten riesigen Lautsprechern. Die Vorboten der Fasnacht sozusagen.

Am Pilatusplatz gesichtet...

Am Pilatusplatz gesichtet...

Leserbild

In diesem Sinne, eine gute Einstimmung auf alle Hits, die uns diese Fasnacht wieder begegnen werden:

Video: Youtube

(zfo)

22. Februar – Schluckspecht braut zukünftig in der Neustadt

Die Luzerner Mikrobrauerei Schluckspecht ist an die Pilatusstrasse 48a im Herzen der Neustadt gezogen. Inhaber Johannes Lang schreibt zum Umzug auf seiner Website: «Seid gespannt, was sich da so alles zusammenbraut.»

Momentan seien die Bauarbeiten noch im Gange, aber es gehe voran. Für das Projekt gibt es bald auch ein Crowdfunding. Regelmässige Updates zur kleinen Brauerei gibt es auf dem Instagram-Kanal. (zfo)

19. Februar – Peach Weber eröffnet das Comedy Festival Ebikon

Nach zwei Jahren kann das Comedy Festival Ebikon wieder stattfinden.

Nach zwei Jahren kann das Comedy Festival Ebikon wieder stattfinden.

Bild: PD

Der Verein Kulturwerk Ebikon meldet sich nach zweijähriger coronabedingter Pause mit dem Comedy Festival Ebikon 2022 zurück. So werden die verschobenen Auftritte von Rob Spence, Starbugs und Piet Klocke im Mai 2022 nachgeholt. Als Opener wird Peach Weber mit seinem Programm «Gäxplosion» auftreten. Das Festival findet vom 18. bis 21. Mai 2022 im Pfarrheim Ebikon statt – Tickets und weitere Informationen finden Sie unter www.kulturwerk-ebikon.ch. (rad)

18. Februar – Und Emmen lacht doch wieder

Im Mai werden während drei Tagen im Le Théâtre in Emmen die Lachmuskeln strapaziert. Vom 10. bis am 13. Mai finden nämlich die Hammer Comedy-Tage statt, nachdem sie in den letzten beiden Jahren gleich dreimal verschoben werden mussten und eine weitere Durchführung auf der Kippe stand. Mit dabei sind altbekannte Comedygrössen wie Mike Müller und s'Rindlisbachers, wie auch junge Stand-Up-Talente. Wie der Veranstalter mitteilt, wird am 13. Mai zum Abschluss der Hammer Comedy-Tage die Swiss Comedy Night durchgeführt. Dabei treffen sechs Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Stand-Up, Kabarett und Magic-Comedy aufeinander. Mit dabei sind Helga Schneider, Stefan Büsser, Margrit Bornet, Michel Gammenthaler, Joël von Mutzenbecher & Cenk. Weitere Infos und Tickets gibt es unter www.emmenlacht.ch (pl)

Im Mai kommen zahlreiche Schweizer Comedygrössen nach Emmen.

Im Mai kommen zahlreiche Schweizer Comedygrössen nach Emmen.

Bild: PD

18. Februar – Oberhalb des Neubads gibts neu FKK: «füdlibluten» Kunst- und Kulturwahnsinn

Das Plakat der Veranstaltungsreihe.

Das Plakat der Veranstaltungsreihe.

Bild: PD

«FKK im Oberstübli» – so heisst die neue Veranstaltungsreihe oberhalb des Neubads, wo eine leerstehende 5.5-Zimmerwohnung bis Ende Juni 2022 zwischengenutzt wird, wie das Netzwerk in einer Mitteilung schreibt. Künstlerinnen und Künstler aus mehreren Ländern bewarben sich bei einer Ausschreibung des Neubads, zehn Projekte werden in der Stadt Luzern nun zur Realität. Ab Mitte Februar nehmen unter anderem Konzerte, Workshops über nachhaltige Ernährung oder eine «Strick-WG» in der Wohnung Gestalt an. Ab Samstag, 19. Februar, ist die erste Ausstellung des FKK – gemäss Veranstalter übrigens ein Akronym für «füdlibluten» Kunst- und Kulturwahnsinn – zu besichtigen: Drei Kunstschaffende errichteten während einer Woche die Klanginstallation «iScream» zum Thema Digitale Überwachung, am Abend folgt eine Performance. Alle weiteren Projekte sowie Künstlerinnen und Künstler finden Sie hier. (mha)

17. Februar – Radio Hamburg ist Fan von Artikel aus der «Luzerner Zeitung»

«Endlich zurück zur Normalität – aber wir hätten da zehn Ideen, was anders bleiben darf»: Dieser Artikel der «Luzerner Zeitung» macht Schlagzeilen bis nach Norddeutschland: Radio Hamburg hat unseren Artikel aufgegriffen; «das Thema finde ich richtig gut», sagt der Moderator on air, anschliessend geht er alle zehn Punkte durch, mit zustimmenden Kommentaren seiner Co-Moderation.

Die Luzerner Zeitung ist übrigens nicht zufällig auf dem Radar von Radio Hamburg: Moderator John Ment ist «Schweiz-Fan», wie er am Donnerstagmorgen seinen tausenden Hörerinnen und Hörern sagte. Und Luzern hat es ihm insbesondere angetan: «Ich komme seit 1995 an den schönsten See der Welt!», schrieb er uns in einer E-Mail. Nun, im hohen Norden scheinen sie in Sachen Corona und Geografie Ahnung zu haben. (mme)

17. Februar – Kies, fünf Steine und ein Elektrogrill für die Ufschötti

Die Ufschötti in Luzern ist jeweils im Sommer von weit her sichtbar durch den Rauch der vielen Kohlegrills. Weil viele Einweggrills benutzt werden, gibt es immer wieder Brandlöcher. Im Rahmen eines zweijährigen Versuchs ist nun die Idee entstanden, einen Elektrogrill aufzustellen. Dieser Tage liegt ein entsprechendes Baugesuch auf. Vorgesehen sind auf einer Fläche von 25 Quadratmetern Fläche viel Kies, fünf Steine sowie ein Elektrogrill. Der Grill ist bei schönem Wetter in Betrieb. Die Anschaffung beläuft sich auf rund 36'000 Franken, der jährliche Betrieb auf rund 16'000 Franken.

So könnte die Fläche mit dem Elektrogrill künftig aussehen.

So könnte die Fläche mit dem Elektrogrill künftig aussehen.

Visualisierung: Baugesuch Stadt Luzern

Die Initiative geht zurück auf einen Vorstoss der SP- und GLP-Fraktionen sowie Irina Studhalter (Junge Grüne), welche die Installation von öffentlich benutzbaren Elektrogrills forderten. Das Postulat wurde überwiesen. Der Stadtrat lehnt öffentliche Elektrogrills wie auch den Pilotversuch ab. (rem)

17. Februar – So stellt man sich das Leben als Schriftstellerin vor

Die Aussicht auf das Luzerner Seebecken geniessen. Einen Tee via Zimmerservice bestellen, am Abend bei einem Mehrgänger-Menü die Gedanken und geschriebenen Seiten Revue passieren lassen. So stellt man sich das perfekte Leben als Schriftstellerin oder Schriftsteller in etwa vor.

Die Aussicht auf den Vierwaldstättersee und den Pilatus in Luzern.

Die Aussicht auf den Vierwaldstättersee und den Pilatus in Luzern.

Leserbild: Walter Buholzer

Das Hotel Beau Séjour bietet seit 2020 jedes Jahr eine dreiwöchige Literaturresidenz für Schriftstellende an, welche im Hotel an ihrem literarischen Schaffen feilen können. Dieses Jahr wurde Fanny Wobmann aus Neuchâtel eingeladen, schreibt RonOrp. Heute Abend liest sie aus ihrem neusten Buch «Am Meer dieses Licht» vor, in französischer Sprache. Durch den Leseabend wird auf Deutsch und Französisch geführt. Der Eintritt ist frei. (zfo)

16. Februar – fürs neue Carparking wird alles platt gemacht

Die Bauarbeiten für die neuen Carparkplätze gegenüber des Südpols schreiten voran. Inzwischen wurden die beiden Gebäude sowie die Bäume auf dem Areal Rösslimatt entfernt. Es präsentiert sich derzeit als kahle Fläche. Möglicherweise schon im Herbst sollen hier die ersten Touristencars parkieren. Die Parkplätze dienen als Ersatz fürs Inseli beim Bahnhof Luzern. Die dortigen Carparkplätze sollen bekanntlich aufgehoben werden.

So sieht es auf der Rösslimatt aktuell aus.

So sieht es auf der Rösslimatt aktuell aus.

Bild rk (16. Februar 2022)
So sah es vor Beginn der Bauarbeiten aus.

So sah es vor Beginn der Bauarbeiten aus.

Bild: Boris Bürgisser (3. September 2021)

15. Februar – «Innereien» für Kunstinteressierte im März

Das Logo des Kulturprojekts.

Das Logo des Kulturprojekts.

Bild: PD

Kunstinteressierte in der Zentralschweiz können sich ab Mitte März auf «Innereien» freuen. So heisst das neueste Kulturprojekt der Albert Koechlin Stiftung. «Ein Kulturprojekt von Innerschweizer Kulturschaffenden, für die Innerschweizer Bevölkerung, in der Innerschweiz» heisst es in einer Mitteilung der Stiftung. Vom 15. März bis 15. Juni 2022 findet die bereits siebte Ausgabe des Kulturprojekts statt. 20 von einer Jury ausgewählte Projekte wurden seit 2019 mit 975'000 Franken unterstützt und realisiert. Unter anderem im Kleintheater Luzern, auf der Kinderbühne Littau, im Bellpark Kriens, in der Eventlocation Viscosistadt in Emmenbrücke oder auf der Zwischenbühne in Horw sind Projekte aus Musik, Tanz und Literatur zu sehen. (mha)

14. Februar – Farbige Streifen im Säli-Quartier

So sieht die Sälistrasse neuerdings aus.

So sieht die Sälistrasse neuerdings aus.

Bild rk

Auf der Sälistrasse wurden in den vergangenen Tagen türkisfarbene Streifen am Strassenrand angebracht. Dies ist eine Massnahme für die Verkehrssicherheit, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt: Die Fahrbahn wird optisch verengt, damit sich die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer vorsichtiger verhalten.

Die farbigen Seitenstreifen sind eine rein optische Massnahme und gelten nicht als offizielle Strassenmarkierung. Es ist auch nicht verboten, sie zu befahren. Die farbigen Streifen gibt es bereits auf einigen anderen Stadtluzerner Strassen - so etwa auf der Obergütschstrasse beim Schulhaus Steinhof oder auf der Büttenenstrasse. (rk)

12. Februar – LSEW findet live im Kampus Südpol statt

Nach rund zwei Jahren Unterbruch trifft sich die Luzerner Amateur-Musikszene wieder physisch live – beim Luzerner Solo- und Ensemble-Wettbewerb LSEW am 26. und 27. März 2022. Der Wettbewerb findet am Kampus Südpol statt. Der Blasmusik-Nachwuchs wird sein musikalisches Talent bei rund 285 Solo- und 23 Ensemble-Vorträgen unter Beweis stellen. Die Organisatoren erwarten rund 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 1000 Besucher pro Tag.

Volle Konzentration: Ein Holzbläserensemble bei seinem Wettbewerbsvortrag.

Volle Konzentration: Ein Holzbläserensemble bei seinem Wettbewerbsvortrag.

Bild: PD

Am Samstag geben die BML Talents und am Sonntag die Brassband Bürgermusik ein Konzert. Realisiert werden konnte der Wettbewerb in den Räumlichkeiten der Hochschule Luzern - Musik und der Musikschule Luzern dank einem Crowdfunding und der Arbeit eines speziell zu diesem Zweck gegründetes Organisationskomitees. Es gilt voraussichtlich Masken- und Zertifikatspflicht. Musizierende mit Blasinstrumenten dürfen die Maske zum Einspielen und Wettspiel in klar definierten Bereichen ablegen. (spe)

11. Februar – Neue Macchi-Filiale im Tribschen wird am 7. März eröffnet

Die neue Filiale der Bäckerei Macchi an der Tribschenstrasse in Luzern wird am 7. März eröffnet. Das sagte Markus Krummenacher, Inhaber und Geschäftsleiter der Bäckerei Macchi, auf Anfrage. Es handelt sich um die siebte Filiale der Bäckerei Macchi, die ihr Hauptgeschäft in Buchrain hat.

Angeschrieben ist die neue Filiale bereits.

Angeschrieben ist die neue Filiale bereits.

Bild: hb

Auf einer Fläche von knapp 170 Quadratmetern entsteht an der Tribschenstrasse 62a, unweit der vor kurzem eröffneten neuen Migros-Filiale, ein Bäckerei-Verkaufslokal mit Café. Erhältlich sein wird das ganze Bäckerei-Angebot inklusive der Macchi-Spezialität Schoggi-Maisbrötli. Zusätzlich gibt es Menus und Suppen, warme Panini, Salate, Sandwiches und Getränke. Das Geschäft wird von Montag bis Samstag, geöffnet sein, jeweils ab 6.45 Uhr. (hb)

10. Februar – Migros Allmend wächst

Die Migros auf der Allmend erhält einen neuen Anstrich und ein leicht grösseres Angebot. Sie «optimiert» ihren Eingangsbereich, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Dies bedeute, die Bereiche Früchte/Gemüse, Backwaren und die Recyclingstelle werden neu angeordnet und das Take-Away-Sortiment prominenter platziert. Somit sollen Kundinnen und Kunden den Einkauf noch schneller tätigen können. Für die Umbauarbeiten gibts dafür vom Samstag, 19. Februar (12 Uhr) bis und mit Dienstag, 22. Februar, nix zu kaufen. (zfo)

10. Februar – Das Wesemlin-Quartier erhält neue, jüngere Eiche

Wir erinnern uns: Eine 40-jährige Eiche musste dem Neubau des Quartierzentrums Wesemlin der Katholischen Kirchgemeinde Luzern weichen. Der Baum war 1978 von der Stadtgärtnerei zur 800- Jahr-Feier der Stadt Luzern dem Quartier geschenkt und von der damaligen Jugend gepflanzt worden. Eine Petition, die sich für den Erhalt des Baums stark gemacht hatte, konnte das Fällen des Baumes nicht verhindern. Die Stadt zog damals für den Entscheid sogar einen Baumexperten hinzu.

Nun meldet die Kirchgemeinde, dass am 17. Februar eine neue Eiche gepflanzt wird. Und so sieht sie aus:

Die neue Eiche in der Baumschule.

Die neue Eiche in der Baumschule.

Bild: PD
  • 14 Meter hoch
  • in der Krone sieben bis acht Meter breit
  • hat einen Stammumfang von 111 Zentimetern
  • stammt aus Bern

Doch was ist mit der alten Eiche passiert? «Der Stamm der alten Wesemlin-Eiche bleibt dem Quartier erhalten, ein Teil davon liegt im Park beim neuen Quartierzentrum als Sitz- und Spielgelegenheit zur Verfügung», schreibt die Kirchgemeinde in einer Mitteilung. Weitere Teile des Baumes werde der Luzerner Künstler Nils Nova für ein Kunstwerk an der Westfassade des Neubaus verwenden

Der Neubau des Quartierzentrums Wesemlin wird im kommenden Sommer fertiggestellt sein, so die Kirchgemeinde. Mit den Ladenlokalen der Migros, der Bäckerei Kreyenbühl und der Swidro-Drogerie vereint es Gewerbeflächen, Begegnungsräume sowie 26 kleinere, altersgerechte Wohnungen. Der Bezug der Wohnungen ist ab Sommer 2022 möglich. Die Kosten für den Neubau betragen rund 21,2 Millionen Franken. (zfo)

Gebaut wird das neue Quartierzentrum Wesemlin seit März 2020. Drohnenaufnahme von Mitte Januar 2022

Gebaut wird das neue Quartierzentrum Wesemlin seit März 2020. Drohnenaufnahme von Mitte Januar 2022

Bild: PD

9. Februar – Pünktlich zur Fasnachtszeit: «Stadtkeller» öffnet die Türen wieder

Just zur Fasnacht ist er wieder offen: Der «Stadtkeller» in der Luzerner Altstadt, der während eines Jahres gründlich saniert wurde, öffnet ab Dienstag, 15. Februar, wieder die Türen. Das historische Wirtshaus am Sternenplatz wird zukünftig auch für Meetings und Events genutzt werden können, in den Sommermonaten finden Folkloreabende statt.

Die renovierte Bühne im Stadtkeller.

Die renovierte Bühne im Stadtkeller.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 7. Februar 2022)

Doch zuerst stehen die Fasnachtstage an: Wie die Gastro-Gruppe Gambrinus in einer Mitteilung schreibt, gibt es für die «legendären Fasnachtsanlässe» noch wenige freie Plätze. Auch spontanen Besuchen von Formationen steht der Stadtkeller über die Fasnachtstage offen. Hingegen kann das bekannte Dachtheater dieses Jahr nicht stattfinden – die Bautätigkeiten am Flachdach sind noch nicht abgeschlossen. (mha)

9. Februar – Bei der «Reussinsel» fahren die Bagger auf

So soll die dritte Etappe der Überbauung dereinst aussehen.

So soll die dritte Etappe der Überbauung dereinst aussehen.

Visualisierung: PD / Scheitlin Syfrig

Mit der Baufreigabe durch die Stadt Luzern kann mit dem Bau der dritten Etappe der Überbauung «Reussinsel» begonnen werden. Auf dem ehemaligen Areal der Firma Obrist zwischen Bahndamm und Reuss entstehen 64 Wohnungen mit 2.5 bis 5.5 Zimmern. Zudem wird der öffentliche Spazierweg entlang der Reuss verlängert. Das schreibt die AXA in einer Mitteilung.

«Mit der dritten Etappe schaffen wir eine natürliche Fortführung der Überbauung Reussinsel», so Frederick Widl, Leiter Immobilien bei der AXA. Der geplante Bezugstermin ist 2024. (mha)

8. Februar – Andrea Gmür positioniert sich in der Kostüm-Kontroverse: «Stopp dem moralinsaueren Expertentum!»

Indianerinnen und Mexikaner: Solche Kostüme geben derzeit in der gesamten Deutschschweiz vie zu reden

Indianerinnen und Mexikaner: Solche Kostüme geben derzeit in der gesamten Deutschschweiz vie zu reden

Screenshots: Microspot, Galaxus, Manor

Sind Mexikaner-, Pilotinnen-, Indianer- oder andere solche Fasnachtskostüme rassistisch oder sexistisch? In diese Diskussion, welche die CH Media-Zeitungen, darunter die Luzerner Zeitung, mit einem Artikel lanciert hatten, schaltet sich nun auch eine Ständerätin ein: Andrea Gmür aus Luzern. Die Mitte-Politikerin hat dazu eine klare Meinung: «Nein, sind sie nicht», schreibt sie auf Twitter. Und weiter: Die Kostüme «entsprechen unserer närrischen Fasnachtszeit und sind politisch absolut korrekt. Werde mich als Zigeunerin, Cowgirl oder als Indianer verkleiden und einfach Spass haben! Stopp dem moralinsaueren Expertentum!»

In einem anderen Tweet zum Thema moniert die Ständerätin:

Die Kostüme-Kontroverse wurde auch in etlichen anderen Schweizer Medien aufgegriffen, zum Beispiel bei 20 Minuten, dort unter dem Titel «Coop erntet Shitstorm wegen fragwürdiger Fasnachtskostüme» oder beim Blick («Sind diese Fasnachtskostüme sexistisch und rassistisch?»). Die Luzerner Zeitung hat sich in dieser Frage ebenfalls positioniert, mit einem Kommentar, der den Titel «Rassistisch? Bitte entspannt bleiben!» trägt. Auf dem Facebook-Seite der Luzerner Zeitung wurde das Thema ebenfalls rege kommentiert. Viele sind der Meinung, das alles sei doch an der Fasnacht kein Problem. Das kommt auch in folgender Umfrage zum Thema:

7. Februar – neues Restaurant im «Adler»-Gebäude geplant

Im Gebäude des Apartmenthotels Adler an der Rössligasse 4 plant die Eigentümerin Tellco Immobilien AG ein neues Restaurant. Dies ist einem Baugesuch zu entnehmen, das auf der Website der Stadt Luzern aufgeschaltet ist. Gemäss Beschrieb sollen im Erdgeschoss die leerstehenden Lokale des früheren Take-aways und des Uhrenladens zusammengefasst und zu einem Restaurant mit Bar umgebaut werden.

Das Erdgeschoss des Apartmenthotels Adler.

Das Erdgeschoss des Apartmenthotels Adler.

Bild: PD

Auch der Name steht schon fest: «Lobo». Zur Seite Süsswinkel hin ist ein Take-away vorgesehen. Anstelle des bisherigen Gastrolokals im 1. Stock sind zudem sieben zusätzliche Hotelzimmer geplant. Die weiteren Hotelzimmer vom zweiten bis sechsten Obergeschoss wurden bereits vor sieben Jahren komplett saniert, erhalten aber im Zuge der nun angekündigten Umbauarbeiten einen neuen Anstrich und neues Mobiliar.

Das im selben Gebäude ebenfalls im Erdgeschoss untergebrachte Restaurant La Fenice ist laut dem Baugesuch von den Umbauarbeiten nicht betroffen und bleibt bestehen. (hor)

6. Februar – 15-Punkte-Koch für den «Wilden Mann»

Sascha Behrendt startet voraussichtlich im April im «Wilden Mann» in Luzern. Der 32-Jährige ersetzt Simon Oehen, der zehn Jahre die Küche leitete. Diese war bisher mit 14 Punkten bewertet. Der aus Berlin stammende Behrendt war zuletzt Küchenchef im Tropenhaus Frutigen. Er wird im Gastroführer «Gault Millau» 15 Punkten bewertet. «Gourmetküche macht man nicht nebenbei. Weil ich weiterhin auf Spitzenniveau arbeiten möchte, habe ich gekündigt», sagte er gegenüber der Berner Zeitung. Das Tropenhaus Frutigen will laut dem Bericht nicht mehr ausschliesslich auf Gourmet setzen. (rem)

Küchenchef Sascha Behrendt auf einer kulinarischen Reise: Schweizer Wagyu Beef, Kimchi, Sushi Reis und Sesam.:

4. Februar – Konzerte des Klanghotels Bergsonne finden nun in Luzern statt

Im Klanghotel Bergsonne auf Rigi Kaltbad konnten Gäste kurzen Konzerte von Studierenden beiwohnen.

Im Klanghotel Bergsonne auf Rigi Kaltbad konnten Gäste kurzen Konzerte von Studierenden beiwohnen.

Bild: PD

Im Januar wurde das Klanghotel Bergsonne auf Rigi Kaltbad geschlossen. Dieses hatte ein spezielles Konzept: Musikstudentinnen und -studenten konnten im Hotel arbeiten und kleine Konzerte geben. Solche finden nun weiterhin statt, und zwar an mehreren Standorten in Luzern, wie Urban Frye, ehemaliger Betreiber des Hotels, mitteilt: im Gewächshaus der Heini Gärtnerei im Sankt-Karli-Quartier, in der Sankt-Karli-Kirche und der Johanneskirche. Es gibt eine Kollekte, Daten und weitere Infos finden Sie auf www.klanghotel.net. Start ist am 4. März. Wie in der Bergsonne sollen die Studierenden auch kochen und ein Menü servieren, dies «unter Anleitung von renommierten Köchinnen und Köchen», heisst es in der Mitteilung.

Entstanden ist das Konzept der Bergsonne während des Lockdowns, als die Hochschule geschlossen und Konzerte verboten, Hotels aber weiterhin geöffnet waren. «Rund 50 jungen Menschen, viele aus dem Ausland, konnten wir so in der Coronazeit teils ein Einkommen sichern», schreibt Urban Frye, der in Luzern auch Unterkünfte für Musikstudierende anbietet. (std)

3. Februar – Neuer Sand für das Nichtschwimmerbecken in der Ebikoner Rotsee-Badi

Der nächste Sommer kommt bestimmt: In der Ebikoner Rotsee-Badi soll das Nichtschwimmerbecken, das sich im See befindet, mehr Sand erhalten. Dies ist einem Baugesuch auf der Website der Gemeinde Ebikon zu entnehmen. Konkret ist im März das Einbringen respektive Auffüllen von rund 140 Kubikmeter Sand vorgesehen. Dieser wird mit einem kleinen Floss und Tauchern eingebracht. Ein Lastwagen liefert den Sand bis zur Badi an. Die letzte solche Sanierung liegt neun Jahre zurück. (hor)

Das Nichtschwimmerbecken betrifft den eingefassten Bereich im See.

Das Nichtschwimmerbecken betrifft den eingefassten Bereich im See.

Bild: PD/Gemeinde Ebikon

3. Februar – Baumaschinen für neues Stadtquartier aufgefahren

Die Bauarbeiten im Rösslimatt-Quartier, direkt beim Bahnhof, sind gestartet:

Bild: Webcam

Auch auf dem zweiten, rund 200 Meter langen Baufeld ist alles bereit:

Bild: Webcam

Dort beginnen die Arbeiten Mitte Februar. Hauptmieterin des neuen, rund 200 Meter langen Gebäudes, ist die Hochschule Luzern. Der Einzug ist für 2025 geplant. (rem)

1. Februar – Lieblingsorte im Bus entdecken

«Gärn in Lozärn» – so lautete das Motto des Aufrufs auf Social Media, bei welchem Kinder Zeichnungen ihres Lieblingsortes im Kanton Luzern einreichen konnten. Im Auftrag der Allianz wurde mit diesen dann ein VBL-Bus verziert, der von Februar 2022 bis Januar 2023 in der Stadt Luzern unterwegs sein wird. Die farbigen Kinderzeichnungen sollen einen Kontrastpunkt zum monotonen öffentlichen Verkehr der Stadt Luzern sein und mehr regionale Verbundenheit schaffen. Auch im Inneren des Busses werden auf Fensterklebern und Hängekartons Lieblingsorte geteilt, jedoch von erwachsenen Mitmenschen und etwas weniger farbig.

So sieht der «Gärn in Lozärn»-Bus aus, der bis Januar 2023 durch die Stadt fahren wird.

So sieht der «Gärn in Lozärn»-Bus aus, der bis Januar 2023 durch die Stadt fahren wird.

Bild: PD

Wer weiss: Vielleicht finden Sie bei ihrer nächsten Fahrt von A nach B ja gleich noch ein neues Ausflugsziel. Sie können den Bus jedenfalls nicht verfehlen – er wird wohl zukünftig stets der farbigste am Platz sein. (mha)

31. Januar – Neuer Treppenturm beim Franziskanerplatz geplant

Das Baugespann bei der Schule.

Das Baugespann bei der Schule.

Bild: ca

Beim Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum Luzern ist zum Franziskanerplatz hin derzeit ein Baugespann aufgestellt. Geplant ist dort ein Treppenturm, um von der Aula im Notfall eine zweite Fluchtmöglichkeit zu schaffen, heisst es auf Anfrage beim kantonalen Finanzdepartement. Der jetzige Fluchtweg im Gebäudeinneren sei für die Nutzung der Aula nicht ausreichend. Der geplante zusätzliche Fluchtweg könne aufgrund der historischen Gebäudesubstanz nicht innen realisiert werden, sondern wird ausserhalb des Gebäudes gebaut. Der Kanton ist Eigentümer der Liegenschaft. Die Kosten betragen rund 0,5 Millionen Franken, sagt Yasmin Kunz, Leiterin Kommunikation des Departements. Der Treppenturm soll noch dieses Jahr realisiert werden. Vorerst muss aber die Baubewilligung erteilt werden. (std)

31. Januar – Trauungslokal im Stadthaus erstrahlt in neuem Glanz

Das neue Trauungslokal «Gütschwald» an der Obergrundstrasse.

Das neue Trauungslokal «Gütschwald» an der Obergrundstrasse.

Bild: Stadt Luzern

2021 heirateten in der Stadt Luzern über 600 Brautpaare. Rund zwei Drittel bevorzugten dabei eine Trauung im Rathaus in der Altstadt, ein Drittel entschied sich für das Trauungslokal «Gütschwald» des Stadthauses an der Obergrundstrasse. In den vergangenen Wochen wurde dieses nun neu gestaltet, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Decken und Wände wurden neu gestrichen, das Parkett aufgefrischt. Zudem wurde das Trauungslokal komplett neu möbliert. Mit der Neugestaltung will das Zivilstandsamt sein Angebot noch stärker auf die Bedürfnisse der Luzerner Hochzeitspaare ausrichten, heisst es weiter. Die Arbeiten haben rund 35'000 Franken gekostet. Termine können hier gebucht werden. (mha)

29. Januar – «E chli Fasnacht töff si»

Damit die fünfte Jahreszeit so langsam in die Gänge kommt, verkaufen Mitglieder der Maskenliebhaber-Gesellschaft (MLG), der Zunft zu Safran, der Wey-Zunft sowie Fidelitas Lucernensis an vier Samstagen vor dem Schmudo (24. Februar) die diesjährige Fasnachtsplakette. Als eingefleischte Fasnächtler lassen sie sich von möglichen coronabedingten Auflagen, Einschränkungen und Verboten nicht beirren: «E chli Fasnacht töff si» heisst es in einem Tweet von Luzerner.ch blog, in dem MLG-Präsident Pascal Lüthi-Keller beim Plakettenverkauf auf der Seebrücke zu sehen ist.(zim)

28. Januar – Aktion gegen Bypass-Projekt

In Luzern machten heute «Gehzeuge» den Fahrzeugen Konkurrenz: Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten liefen mit Holzrahmen in der Grösse von Autos durch die Strassen.

Bild: PD

Mit dieser Aktion machen sie auf das nationale Strassenprojekt «Bypass» aufmerksam und fordern dessen Abbruch, wie es in einer Medienmitteilung der AG «Bye Bypass» des Klimastreiks Zentralschweiz heisst. Das Autobahn-Projekt entspreche nicht den Klimazielen und verursache noch mehr Verkehr, statt eine nachhaltige Mobilitätslösung zu bieten. Laut den Aktivistinnen und Aktivisten wäre die Umsetzung des Bypass ein Verbrechen angesichts der Klimakrise. (pw)

26. Januar – Fasnächtliche Ausstellung im «Stadthirsch»

«Die Fasnacht 2022 findet statt!», das schreibt der bekannte Luzerner Fasnächtler Peti Federer in einer Mitteilung. Zusammen mit den zwei weiteren Initianten Basil Koch und Silvan Kaeser zeigt er eine Ausstellung im «Stadthirsch» an der Luzerner Kasimir-Pfyffer-Strasse. Zu sehen sind fasnächtliche Kunstobjekte – von Radierungen, Lithographien über Skulpturen bis hin zu einigen Fasnachts-Grende, von rund 20 Künstlerinnen und Künstlern.

Fasnächtliche Kunst.

Fasnächtliche Kunst.

Bild: PD / Mitteilung

25. Januar – Vorarbeiten fürs Carparking beim Südpol

Das Areal Rösslimatt soll zum Carparking werden. Bereits sind die Bagger aufgefahren. Rechts der Südpol und das Orchesterhaus.

Das Areal Rösslimatt soll zum Carparking werden. Bereits sind die Bagger aufgefahren. Rechts der Südpol und das Orchesterhaus.

Bild: Robert Knobel

Die Stadt Luzern will ihr Car-Problem mit einem neuen Parkplatz neben dem Südpol lösen. Noch in diesem Jahr soll der Bau des Carparkplatzes auf der Rösslimatt auf Krienser Boden starten. Eine Inbetriebnahme ist auf Ende Jahr geplant - sofern die Touristencars dann wieder in grosser Zahl nach Luzern kommen. Die Baubewilligung der Stadt Kriens steht zwar noch aus. Trotzdem darf die Stadt Luzern bereits Vorbereitungen für die künftigen Bauarbeiten treffen. Dazu gehört das Fällen der Bäume und der Abbruch der Scheune.

24. Januar – Bussard spaziert auf Autobahn umher

«Auf der Autobahn A14, in Fahrtrichtung Luzern, liegt vor dem Tunnel Rathausen ein toter Greifvogel auf der Überholspur»: Diese Meldung ging kürzlich bei der Einsatzzentrale der Luzerner Polizei ein. Beim Eintreffen unserer Patrouille war der Vogel «dann doch sehr lebendig und spazierte auf der Autobahn umher», teilte die Polizei mit. Der Bussard habe sich dann problemlos einfangen und zur Tierklinik fahren lassen, wo er verarztet wurde. Zum Schluss hat die Polizei Good News: «Der gefiederte Freund ist jetzt zur Erholung in der Vogelwarte Sempach. Er wird bald wieder ganz der Alte sein.»

24. Januar – Grosse Umfrage: Mehrheit stimmt bisher für Fasnachtsumzüge

Februar 2020: Die letzte Fasnacht in Luzern, die rüüdig normal über die Bühne ging. Damals war Corona im Anflug, die Basler Fasnacht, die kurze Zeit später hätte stattfinden sollen, wurde bereits abgesagt.

Februar 2020: Die letzte Fasnacht in Luzern, die rüüdig normal über die Bühne ging. Damals war Corona im Anflug, die Basler Fasnacht, die kurze Zeit später hätte stattfinden sollen, wurde bereits abgesagt.

Bild: Alexandra Wey / Keystone

Am 20. Januar haben wir in unserem Artikel «Umzüge ohne 3G, geht das? Lozärner Fasnachtskomitee schöpft Hoffnung» auch eine Umfrage zum Thema publiziert. Bis am Montagmittag, 24. Januar haben fast 1800 Personen daran teilgenommen. Auf die damalige Frage, ob Fasnachtsumzüge stand heute bewilligt werden sollten, ist eine Tendenz in Richtung «Ja klar» auszumachen, wie die einte der Antwortmöglichkeit lautete. «Nein, sicher nicht» klickten aber doch auch etliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unentschlossen hingegen ist eine klare Minderheit. Hier könnten Sie weiter voten Pro oder Contra Fasnachtsumzüge im Corona-Winter 2022:

Am Dienstag, 25. Januar, wissen wir dann alle mehr über die Fasnacht 2022 und allenfalls über Umzüge: Die Regierung muss dann im Kantonsparlament konkrete Fragen dazu beantworten, die ihm in zwei Vorstössen gestellt wurden. Und auch am Dienstag findet zur Fasnacht ein runder Tisch zwischen Kanton, Stadt und den Luzerner Fasnachtsorganisationen statt. (mme)

Verfolgen Sie am Dienstag live und während des ganzen Tages in unserer laufend aktualisierten Berichterstattung auf luzernerzeitung.ch, was in Sachen Lozärner Fasnacht 2022 entschieden wird.

24. Januar – Goldene Velos in der Stadt Luzern

Bild: PD

In der Stadt Luzern sind seit Samstag an verschiedenen Standorten goldene Velos zu sehen. Diese haben einen symbolischen Zweck: Die Mitglieder der Jungen Grünen Kanton Luzern wollen in Hinsicht auf die Abstimmung über den Sonderkredit zum Bau der Velostation an der Bahnhofstrasse zeigen, wie wertvoll Velos sind und warum sie einen höheren Stellenwert in der Mobilitätspolitik der Stadt Luzern brauchen, heisst es in einer Mitteilung.

23. Januar – Luzerner Polizei warnt dringend vor Sextortion

In den letzten Wochen häuften sich in der Zentralschweiz die Meldungen von Personen, die Opfer von Sextortion wurden: Also Menschen, die erpresst wurden, nachdem sie sich vor Unbekannten am Computer per Webcam live zeigten, wie sie sich entblössen oder an sich sexuelle Handlungen vornehmen. Die Luzerner Polizei hat deshalb folgende Warnung abgesetzt:

Mit diesen zwei Bildern hat die Luzerner Polizei ihre Warnung illustriert: Sich ausziehen vor Fremden und das live vor einer Webcam - keine gute Idee.

Mit diesen zwei Bildern hat die Luzerner Polizei ihre Warnung illustriert: Sich ausziehen vor Fremden und das live vor einer Webcam - keine gute Idee.

Bei dieser Internet-Erpressungsmethode werden die Betroffenen zunächst flirtmässig im Internet angesprochen und später beispielsweise in einem Chat aufgefordert, intimes Bild- oder Videomaterial von sich zu versenden oder sich vor der Webcam zu entblössen und/oder sexuelle Handlungen vorzunehmen. Anschliessend werden die Opfer mit dem Bild- oder Videomaterial erpresst. Von Sextortion sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betroffen. In den meisten Fällen sind die Opfer männlich.

So schützen Sie sich vor Sextortion:

  • Geben Sie nur Informationen und Bilder von sich preis, bei denen es Ihnen egal ist, dass die ganze Welt diese sehen.
  • Seien Sie misstrauisch. Insbesondere wenn es jemand Unbekanntes ist, aber auch wenn es sich um eine bekannte oder befreundete Person handelt.
  • Irritieren sollte Sie auch, wenn die Webcam Ihres Gegenübers gerade nicht funktioniert und deshalb nur Sie eine Live-Videoübertragung machen sollen.

Das können Sie tun, wenn Sie erpresst werden

  • Werden Sie erpresst und zu einer Geldzahlung aufgefordert, brechen Sie den Kontakt sofort ab.
  • Gehen Sie nicht auf die Forderung der Erpresser ein.
  • Wenden Sie sich umgehend an den Anbieter der Plattform, auf der die Erpresser die Veröffentlichung drohen oder schon gemacht haben.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Sichern Sie dazu Beweise (Printscreen von Chat, Verbindungsdaten, Mails usw.).

Weitere Informationen dazu:

22. Januar – VBL-Busse sind schon rüüdig fasnächtlich

Wie genau die Lozärner Fasnacht vonstatten gehen wird, steht noch nicht genau fest. Da freut man sich umso mehr über jedes noch so kleine fasnächtliche Detail, das seit Jahrzehnten gepflegt wird, und auch in diesem Jahr das Stadtbild mitprägen wird: Zum Beispiel, dass die Busse der VBL zur Fasnachtszeit mit Plaketten geschmückt durch die Stadt fahren. Damit unterstützen die VBL das LFK im Bestreben, möglichst viele Plaketten zu verkaufen, teilte das Transportunternehmen am Freitag mit. Die Plaketten hängen nun bis Aschermittwoch, 2. März an den Bussen. (mme)

21. Januar – Universiade-Maskottchen hat neuen Job

Eigentlich hätte «Wuli» die Athletinnen und Athleten an der Winteruniversiade 2021 anfeuern und ihnen Glück bringen sollen. Aber dann wurde er Anfang Dezember – nicht ganz so überraschend – arbeitslos. Doch Wuli ist ein echtes Stehaufmännchen und hat sich eine neue Stelle gekrallt: Jetzt steht er in einem kantonalen Impfzentrum Luzerns und macht Kinder (und Erwachsene ebenso) froh, dass sie die Covid-Impfung erhalten dürfen. (sok)

Wuli hat sich eine neue Aufgabe in einem Impfzentrum ergattert.

Wuli hat sich eine neue Aufgabe in einem Impfzentrum ergattert.

Bild: Leserreporter

20. Januar – Hunderte Genesungswünsche für Luzerner Influencerin

Die Luzernerin Anja Zeidler musste sich am Dienstag einer Operation unterziehen und einen Tumor entfernen lassen. Noch aus dem Spital informierte sie ihre Fans, wie die Operation verlief und dass am Ende alles gut gegangen sei. Innerhalb eines Tages hat Zeidler allein via Instagram über 200 Genesungswünsche erhalten.

19. Januar – Der FCL in den Bergen und ein ehemaliger Trainer kommentiert

Das Trainingslager im warmen Spanien sagte der FC Luzern ab. Dafür ging es für einen Teamausflug in die Berge, in den Schnee. Der Klub zeigt via Instagram ein paar Bilder vom scheinbar fröhlichen und auch sportlichen Tag:

Eine zusätzliche Motivationsspritze gab es in Form eines Instagram-Kommentars von Markus Babbel. Der ehemalige FCL-Trainer schreibt: «Nimmt den Spirit mit in die Rückrunde 👏hopp Luzern 🤘🙏».

Ja dann, auf eine erfolgreiche Rückrunde für den FCL!

18. Januar – Wo sind die Berge hin?

Im Winter spazieren gehen, ist wie Lotto spielen. Mit etwas Glück sieht man die Sonne und das wunderbare Bergpanorama, öfters sieht es jedoch so aus:

Bild: Margrith Imhof-Röthlin (Adligenswil, 17. Januar 2022)

Die Aussicht konnte man auf dem Dotteberg hoch über der Stadt Luzern an diesem Tag nur auf der Panoramakarte geniessen. Leserin Margrith Imhof-Röthlin schrieb zu ihrem Foto: «Hilfreich ist diese Erklärung so oder so; Nur leider sah man auf dem Dotteberg überhaupt keine Berge.» Mit etwas Glück gibt es beim nächsten Spaziergang wieder mehr Panorama zum Vergleichen. (zfo)

17. Januar – Leuchtender Rekord am Lichtfestival Luzern

«Luc Underwater», eine farbenprächtige Geschichte der Unterwasserwelt projiziert auf den Wasserturm.

«Luc Underwater», eine farbenprächtige Geschichte der Unterwasserwelt projiziert auf den Wasserturm.

Bild: Anja Steinbach (Luzern, 15. Januar 2022)

110‘000 Lichtfans in der Leuchtenstadt: So viele Menschen wie noch nie haben dieses Jahr das Lichtfestival Luzern Lilu besucht, das von 6. bis 16. Januar dauerte. Das nächste Lilu wird dann von 12. bis 22. Januar 2023 stattfinden. Als Proviant bis dahin finden Sie hier 136 wunderschöne Bilder sowie Videos des Anlasses. Wir wünschen viel Erleuchtung. (mme)

15. Januar – Luzerner Polizei mag es romantisch

Die Kommunikationsabteilung der Luzerner Polizei hat eine ausgesprochene romantische Ader, immer wieder postet sie auf Facebook Bilder ihrer Polizeiautos in idyllischer Umgebung, etwa mit Sonnenuntergängen. Da darf das Lichtfestival Luzern natürlich nicht fehlen: Jüngst zelebrierte die Luzerner Polizei eines ihrer Einsatzfahrzeuge vor dem illuminierten Kapellturm. Richtige Kitsch-Cops, möchte man sagen. (mme)

Die Luzerner Polizei postet dieses Bild auf Facebook und schreibt dazu: «Auch während des Lilu Lichtfestivals sind wir für die Sicherheit in der Stadt Luzern präsent.»
4 Bilder
Am 24. Dezember war postete die Luzerner Polizei dieses Foto mit passendem Hintergrund.
Die Luzerner Polizei präsentiert auf Facebook eines ihrer Fahrzeuge im Morgenrot.
Auch hier wurde das Polizeiauto in Szene gesetzt.

Die Luzerner Polizei postet dieses Bild auf Facebook und schreibt dazu: «Auch während des Lilu Lichtfestivals sind wir für die Sicherheit in der Stadt Luzern präsent.»

Bild: Luzerner Polizei

14. Januar - Tramhüsli in Emmenbrücke erwacht aus Winterschlaf

Nach mehreren Monaten als Eventlokal geht das «Tramhüsli» in Emmenbrücke am 1. Februar wieder als Gastrobetrieb auf. Jörg Haase und Nikita Filippov wollen unter anderem mit Burger punkten. Was sonst noch alles geplant ist, erfahren Sie hier:

13. Januar – Freigleis für mehrere Tage gesperrt

Das Freigleis in der Stadt Luzern musste auf einem längeren Streckenabschnitt gesperrt werden. Der Grund dafür geht aus folgendem Post der Stadt Luzern auf Facebook hervor:

Die Sperrung dürfte noch länger dauern. Die Stadt geht aktuell davon aus, dass «die grösseren Instandsetzungsarbeiten voraussichtlich bis Ende nächster Woche» abgeschlossen sind und das Freigleis wieder geöffnet werden kann, wie sie schreibt. «Bis dahin bedanken wir uns für das Verständnis und die Berücksichtigung der gesperrten Abschnitte.»

Nicht alle halten sich aber offenbar an die Sperrung: «Trotz Sperrung aller Zugänge werden diese immer wieder durch Passanten geöffnet», wird in der privaten Facebook-Gruppe «Du besch vo Lozärn, wenn...» moniert. Damit könnten sich diese Personen in Gefahr begeben, geht aus dem Post hervor. (mme/std)

13. Januar – Pilotversuch: Wer den Töff beim Löwengraben parkieren will, muss zahlen

Ab Montag werden 24 Parkplätze beim Löwengraben gebührenpflichtig. 60 Rappen pro Stunde werden rund um die Uhr fällig.

13. Januar – Acht Pop-up-Parks geplant, Anmeldefrist für Ideen und Standortvorschläge ist der 1. März

Vier gewinnt hiess 2020 der erste Pop-up-Park der Stadt Luzern und befand sich vor dem Pavillon der Pauluskirche.

Vier gewinnt hiess 2020 der erste Pop-up-Park der Stadt Luzern und befand sich vor dem Pavillon der Pauluskirche.

Bild: Dominik Wunderli

Auch dieses Jahr will der Stadtrat Pop-up-Parks auf Parkplätzen und privaten Grundstücken ermöglichen. Wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt, können dieses Jahr neu acht Pop-up-Parks realisiert werden, dies in den Monaten Juni bis September. Interessierte Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner können ihre Bewerbungen bis am 1. März bei der Stadt Luzern einreichen.
Alle Infos dazu und in Kürze auch das Anmeldeformular finden sich hier. (pw)

12. Januar – Aufsässiger Fuchs schnappte nach Hosenbeinen

Wer abends durch die Stadt spaziert, kann gut und gerne mal einem Fuchs begegnen. Das ist grundsätzlich nichts Neues. Doch im Gebiet der Luzerner Industriestrasse haben mehrere Personen eine neue Erfahrung mit dem rotbraunen Tier gemacht. In den letzten Monaten soll dort nämlich ein aufsässiger Fuchs unterwegs gewesen sein. Wie mehrere Medien berichteten, soll das Tier nach Hosenbeinen von Passantinnen und Passanten geschnappt, oder gar den Fussknöchel einer Person angeknabbert haben.

Ein aufsässiger Fuchs schnappte in Luzern nach Hosenbeinen.

Ein aufsässiger Fuchs schnappte in Luzern nach Hosenbeinen.

Symbolbild: Manuela Jans-Koch

Der kantonale Wildhüter Christian Hüsler sagte gegenüber Zentralplus: «Dass Füchse sogar auf ‹Körperkontakt› mit dem Menschen gehen, habe ich in den vergangenen Jahren bisher nicht erlebt.» Mittlerweile soll sich der Fuchs an der Industriestrasse zurückgezogen haben, womit die Wildhüter nicht eingreifen mussten. Bereits im Sommer gab es wegen Füchsen ein Chaos in der Stadt Luzern. Damals sorgten die Füchse bei ihren nächtlichen Streifzügen etwa für aufgerissene Gebührensäcke. (pl)

11. Januar – Ex-Moderatorin Sedrina Schaller hört bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach als Teammanagerin überraschend auf

Sedrina Schaller (33) war seit Frühling 2021 als Teammanagerin beim deutschen Fussball-Traditionsverein Borussia Mönchengladbach engagiert. Zuvor war sie sechs Jahre Moderatorin und Journalistin beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1. Für Schlagzeilen sorgte sie in der Bundesliga auch, weil im Oktober ihre Beziehung zu Gladbach-Manager Max Eberl bekannt wurde.

Noch am Dienstagvormittag sorgte sie abermals für Headlines in Deutschland: «SIE ist die Kathleen Krüger von Gladbach», titelte Sport Bild am Dienstagmorgen anerkennend.

So berichtete Sportbild über die Luzernerin Sedrina Schaller am Dienstagmorgen.

So berichtete Sportbild über die Luzernerin Sedrina Schaller am Dienstagmorgen.

Screenshot sportbild.de

Zum Verständnis: Krüger ist Team-Managerin von Bayern München, mir ihr wurde Schaller von Sport Bild also verglichen.

Doch schon am Dienstagabend lautete die Schlagzeile auf dem gleichen Newsportal wie folgt:

Screenshot sportbild.de

Sport Bild beruft sich auf «RP online» und schreibt, Schaller habe Mönchengladbach bereits zum 31. Dezember auf eigenen Wunsch hin verlassen. Gemäss RP Online sass Schaller schon beim Sieg im Rückrundenauftakt-Spiel gegen die Bayern nicht mehr auf der Gladbach-Bank. Was Schaller nun macht, ist nicht bekannt; die genannten Medienberichte aus Deutschland beinhalten auch keine genaueren Gründe für den Abschied von Schaller bei den Fohlen, wie die Spieler von Borussia Mönchengladbach in Deutschlag auch genannt werden. (mme)

11. Januar – Luzerner Regierung will Uni bei der Menüplanung nicht dreinreden

Die Kantonsregierung will den Menüplan an der Uni Luzern nicht beeinflussen. Er lehnt ein Postulat ab, in welchem er aufgefordert wird, die Entscheidung der Uni für eine fleischlose Ernährung in der Mensa rückgängig zu machen. Die Befürchtung, dass es keine Alternative zu einer rein vegan-vegetarisch Ernährung gebe, sieht der Regierungsrat nicht als gegeben. Vielmehr ist er von einem ausgewogenen Ernährungsangebot überzeugt.

Das Essen an der Uni Luzern gab in den letzten Monaten viel zu reden.

Das Essen an der Uni Luzern gab in den letzten Monaten viel zu reden.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 30. August 2021)

In seiner Antwort entkräftet der Regierungsrat den Vorwurf einer rein vegan-vegetarischen Ernährung an der Uni. Nachdem es in den ersten Wochen nach der Einführung des neuen Konzepts tatsächlich ausschliesslich vegan-vegetarische Verpflegung gegeben habe, sei jedoch in einem Foodtruck vor der Uni Fleisch angeboten worden. Seit Anfang Oktober seien in der Mensa vegetarisch oder vegane Menus oder solche mit Schweizer Fleisch, Geflügel oder Fisch erhältlich. Und der Regierungsrat hält weiter fest:

«Auch künftig werden Fleisch und Fisch sowie weitere tierische Nahrungsmittel wie Milch, Käse, Eier und Honig auf dem Speiseplan stehen.»

Die Kundinnen und Kunden hätten weiterhin die freie Wahl. (zim)

10. Januar – Jacs Coffee Shop am Löwenplatz gibt auf

Wer im Jacs Coffee Shop am Luzerner Löwenplatz einen Cappuccino trinken oder einen Cheesecake essen will, steht vor verschlossenen Türen. Auf einem Plakätli informiert das Lokal über die Silvester-Öffnungszeiten, bedankt sich bei den Gästen – und verabschiedet sich:

«Jacs-Team verabschiedet sich fürs Erste mit schwerem Herzen und wünscht allen nur das Beste.»
Anschlag am Eingang von Jacs Coffee Shop am Luzerner Löwenplatz.

Anschlag am Eingang von Jacs Coffee Shop am Luzerner Löwenplatz.

Bild: Roman Hodel

Nach nur eineinhalb Jahren ist Jacs Coffee Shop am Löwenplatz für immer geschlossen. Der Eigentümer sagt warum – und auf wen er neben dem Virus auch noch sauer ist:

10. Januar – Lichtfestival: Die schönsten Leserbilder

«Schicken Sie uns Ihre schönsten Bilder vom Lichtfestival Lilu»: Zahlreiche Leserinnen und Leser sind bereits unserem Aufruf gefolgt und haben unserer Redaktion ihr Lieblingsbild des Lichtfestivals in der Stadt Luzern geschickt. Noch bis zum 16. Januar nehmen ihr Lieblingsbild entgegen und publizieren es in unserer Galerie. (rem)

Lilu mit Chateau Gütsch.
140 Bilder
Lichtfestival Luzern - wundervoll bei Vollmond. Installation heisst Flower Power.
Safranblüten sus dem 3D Drucker mit Blick auf Gütsch und Wasserturm jeweils traumhaft beleuchtet.
Hotel Gütsch und Altstadt in einem Rahmen
Wasserturm wundervoll beleuchtet.
Luc underwater - Ocubo - Lilu Lichtfestival Luzern
Luc underwater - Ocubo - Lilu Lichtfestival Luzern
Lilu Haus
Eine Kombination aus Kunst und Spiegelung im Wasser (Mauerwerk, Licht und Musik)
Der Wasserturm für einmal farbig beleuchtet während dem Lichtfestival 2022.
Meiestätisch schön
Funkel funkel
Hundertwasser lässt grüssen
Mit dem Nebeleffekt 4 Sekunden belichtet ergibt es dieses Bild
Lichtinstallation am Mühleplatz anlässlich des Lichtfestivals Luzern 2022.
Ein Festival der besonderen Art, das viele begeistert hat.
Ein Festival der besonderen Art- ich war begeistert.
Kapellbrücke mit Wasserturm.
Der Wasserturm im besten Licht.
Kapellbrücke mit Wsaserturm.
Lilu in ganzer Farbenpracht.
Blick hinter die Kulissen.
Der Nebel zaubert mit.
Der Wasserturm strahlt im Nebel.
«Luc Underwater», eine farbenprächtige Geschichte der Unterwasserwelt projiziert auf den Wasserturm.
Hotel Schweizerhof.
Seebrücke mit Wasserturm.
Wasserturm mit Gütsch im Hintergrund.
Velo – Lilu mal anders.
Es ist keine Fotomontage.
LILU strahlt aus!
Das Lieblingsbild meiner Tochter.
LILU 12.01.2022
Licht Festival Luzern Mühleplatz blaue Beleuchtung!
LILU 2022
Wasserturm am LiLu.
Kapellplatz mit dem Fritschibrunnen.
Mühlenplatz mit Chateau Gütsch.
Das Spiel beim Wasserturm fasziniert gross und klein.
Lilu eingebettet zwischen Reuss und Stadtmauer.
Willkommen im Strahlenmeer.
In der Hofkirche aufgenommen.
Luc underwater aufgenommen beim Kapellplatz.
Flower Power.
LILU
Von Hunderten wenn nicht Tausenden besucht und bestaunt.
"Breath": Die Verbindung zwischen Erde und Kosmos.
Lilu, Stralenkugelbaum im Abendkleid.
LILU zaubert den sterbenden Löwen in den Sternenhimmel und bettet ihn in eine kunstvoll hergerichtete königliche Gruft.
Skyline am Pavillon.
Der Himmel ist farbig.
Braucht nicht mehr viele Worte. Einfach Dschungel!
Mystischs Stimmung mit Gütsch
Am Qaui bei der Villa Hausermatte wird der Baum angestrahlt.
Flower Power auf dem Mühleplatz
Vorm Eingang der St.Leodegar Kirche konnte man die ersten Lichtspiele beobachten.
Eine etwas andere Ansicht der Installation "Breathe", mit den Lichtern der Stadt Luzern im Hintergrund.
LiLu am Mühleplatz
Aufsteigender Stern über der Lichterstadt.
Wasserturm mit Kapellbrücke
Wasserturm Luzern Lilu Lichterfestival
Wasserturm
Lichtshow WONDERS - Projektil - Lilu Lichtfestival Luzern.
Flower Power - Spectaculaires ? Allumeurs d?Images - Lilu Lichtfestival Luzern.
Spirituelles LILU
Faszination LILU
Lichtvielfalt...
Flower Power - Spectaculaires ? Allumeurs d?Images - Lilu Lichtfestival Luzern
Phase rot.
Die Luzerner Seepromenade.
Die Lichter des Abendverkehrs konkurrieren mit der Projektion auf der Fassade der Hofkirche.
Farben- und Lichtspiel vor dem Bahnhof Luzern
Farbige Unterwasserwelt am Wasserturm.
Inmitten im Flower Power.
Bezaubernde Lichtspiele in der Leichtenstadt, besonders eindrücklich auf dem Mühlenplatz!
Wasserturm mit unterwasserwelt.
Flower Power auf dem Mühleplatz. Danke LiLu für die Blumen, die wir gerne wieder an das LiLu-Team zurückgeben. Eine beeindruckende Inszenierung
Lichtzauber am Mühleplatz
Kapellbrücke am Nacht
Blumenstern
Flower Power auf dem Mühleplatz mit Hotel Gütsch im Hintergrund.
Lilu Lichtvestival. Hotel Gütsch über dem Parkhaus Altstadt.
Lilu Lichtvestival
Lilu Lichtvestival
Blau blau blau - Blüte!
Bild für LILU Wettbewerb: faszinierende Stimmung am LILU.
Wurde in der Hofkirche aufgenommen.
Shot vor der Hofkirche.
Lichterspektakeln in der Hofkirche.
Der Wasserturm im Lichterglanz.
Lichterzauber beim Mühlenplatz in der Luzerner Altstadt.
Wunderschöne Atmosphäre auf der Rückseite des Hotels Schweizerhof.
Die Kapellbrücke vom «Pickwick» aus fotografiert.
Die Kapellbrücke am Lilu 2022.
Torbogen mal anders.
Wasserturm.
Spiegelung.
Reflektionen.
Lichter- und Farbenrausch.
Lichterzauber in Luzern.
LILU beeindruckt nicht nur nachts.
Wunderbare Stimmung.
«Luzern by night», einfach nur wunderschön.
Blumen im Ganzlicht.
Auf dem Spaziergang zum Verkehrshaus kann man momentan eine ganz besondere Stimmung geniessen.
Bluemä.
Wasserturm bei der Kapellbrücke??
Eine schmucke Ecke, mit und ohne Lilubeleuchtung.
Das bunte Fischbild
LILU Lichtfestival Inspiration
Wunderschön beleuchteter Boden am Lilu
«Treffen der Türme»: klerikaler, historischer und gastronomischer am Lilu auf Sichtdistanz vereint.
Der schlafende Löwe lässt sich von der animierten Farbenwelt nicht blenden.
Mutter und Kind bestaunen das blumige Lichtspektakel auf dem Mühleplatz in Luzern.
Blick von der Furrengasse auf den illuminierten Wasserturm
Der Wasserturm im schönsten Licht..
Lichterglanz am Lilu-Festival.
Einfach stehen bleiben und fasziniert staunen.
Holland meets Lucerne.
Lichterglanz am Lilu-Festival.
Vielleicht der poetischste Moment des Lilu.
Einladend - so toll kann das Lilu sein
Lichtspektakel Refrakto.
Der Wasserturm im besten Licht.
Die illuminierte Hofkirche

Lilu mit Chateau Gütsch.

Erwin Von Moos (Luzern, 16. Januar 2021)

6. Januar – Gibt es am Kantonsspital denn nur Könige?

Dieses Präsent gabs am Dreikönigstag am Kantonsspital. Eine Mutter einer Mitarbeiterin sagt: «In einem Betrieb, der mehrheitlich von Frauen gestemmt wird, müssten doch auch Königinnen angesprochen werden.»

Dieses Präsent gabs am Dreikönigstag am Kantonsspital. Eine Mutter einer Mitarbeiterin sagt: «In einem Betrieb, der mehrheitlich von Frauen gestemmt wird, müssten doch auch Königinnen angesprochen werden.»

zvg

«König:innen», «König*innen», «KönigInnen» oder schlicht «Königinnen und Könige»: Es gäbe einige gendergerechte Varianten, um am Dreiköniginnentag eben nicht nur Männer, sondern auch Frauen anzusprechen. Beim Luzerner Kantonsspital Luks indes tat man das nicht: «Bei uns ist jeder König...» heisst es auf einem Präsent an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das kommt nicht überall gut an: «Unsere Tochter, langjährige Pflegefachfrau im Luks, findet sich nicht angesprochen bei diesem Text. Ohne immer und immer wieder in der deutschen Sprache auf das Feminine hinzuweisen, sondern auch mal ein oder zwei Augen zuzudrücken - meine ich doch, dass in einem Betrieb, der mehrheitlich von Frauen gestemmt wird, auch Königinnen angesprochen werden müssten», teilte uns eine Leserin mit (Name der Redaktion bekannt).

Tatsächlich ist es so, dass von den 7200 Mitarbeitenden ein grosse Mehrheit Frauen sind, nämlich drei Viertel. In der Führung aber gibt es mehr Könige als Königinnen: Im Verwaltungsrat hat es drei Frauen und sechs Männer, in der Geschäftsleitung sogar nur eine Frau, aber acht Männer.

Bei der Medienstelle des Luks hiess es auf Anfrage, auch intern habe man vereinzelt ähnliche Rückmeldungen gehabt wie oben beschrieben. Aber wieso hat man denn nur männliche Royals angesprochen und nicht auch Königinnen? Dazu sagt Mediensprecher Markus von Rotz auf Anfrage: «Auch Könige und sehr selten Königinnen können mal einen Fehler machen.» (mme)

6. Januar: Senden Sie uns Ihre Bilder des Lichtfestivals 2022

Am Donnerstag, 6. Januar eröffnet das LiLu Lichtfestival Luzern und beglückt die Besucher mit farbenprächtigen Lichtinstallationen. Daneben gibt es Shows, teilweise kombiniert mit einem Livekonzert und einen Rundgang mit 21 Stationen. Welches Motiv begeistert Sie? Wir suchen die schönsten LiLu-Leserbilder.

Die Hofkirche erstrahlte sich bereits beim Medienrundgang am Mittwoch.

Die Hofkirche erstrahlte sich bereits beim Medienrundgang am Mittwoch.

Leserbild: Christa Meierhans (5. Januar 2022)

Schicken Sie uns Ihre schönsten Bilder vom Lilu Lichtfestival und nehmen Sie an unserem Wettbewerb teil. Die 5 besten Bilder werden auf unserer Instagram-Seite geteilt. Unsere Follower entscheiden dann über ihr Lieblingsbild. Den Gewinner oder die Gewinnerin erwarten 1x2 Eintritte ins Verkehrshaus der Schweiz. (spe/sfr)

Eine Vorschau auf das diesjährige LiLu gibt es dank der Bilder unseres Fotografen vom Medienrundgang:

5. Januar: Hauptpost öffnet bald auch sonntags

Bekanntlich hat die Post entschieden, ihre Filiale bei der Universität Luzern an der Frohburgstrasse per 18. Februar zu schliessen. Da diese Filiale auch sonntags geöffnet hatte, sorgt die Post für Ersatz: Ab dem 20. Februar wird die Hauptpost am Bahnhofplatz 4 neu auch am Sonntag öffnen. Dies geht aus einem Flyer hervor. (sma)

Die Poststelle bei der Uni Luzern schliesst bald ihre Türen.

Die Poststelle bei der Uni Luzern schliesst bald ihre Türen.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 25. November 2021)

5. Januar: Château Gütsch öffnet am Freitag

Die Renovierung und Modernisierung des Château Gütsch steht kurz vor dem Abschluss: Das Stadtluzerner Schlosshotel wird diesen Freitag, am 7. Januar, wieder öffnen. Dies geht aus einer Mitteilung hervor.

Das Hotel Restaurant Chateau Gütsch.

Das Hotel Restaurant Chateau Gütsch.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 9. Juni 2021)

Die Arbeiten wurden im Oktober 2021 aufgenommen und erfolgen unter dem neuen Besitzer Kirill Androsov. Zu den Eingriffen gehören unter anderem die Neugestaltung der Eingangshalle und der Bau sechs neuer Suiten. Die offizielle Neueröffnung wird später stattfinden, Mitte Januar ist zudem eine Begehung für Medien geplant. (sma)

4. Januar: Aktivisten hängen Olympia-Boykott-Transparent an Kapellbrücke

An der Kapellbrücke hängt am Dienstagmorgen ein Transparent mit der Aufschrift «Boycott Beijing 2022», wie ein Bild in der Facebook-Gruppe «Du besch vo Lozärn, wenn...» zeigt:

An der Kapellbrücke in Luzern hängt ein Transparent, das zum Boykott der Olympischen Winterspiele in China aufruft.

An der Kapellbrücke in Luzern hängt ein Transparent, das zum Boykott der Olympischen Winterspiele in China aufruft.

Leserbild: Urs Wüest

«Beijing 2022» dürfte sich auf die Austragung der Olympischen Winterspiele beziehen. Schon mehrfach wurde von verschiedenen Seiten kritisiert, dass die Spiele an China vergeben wurden. Unter anderem fordert die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz den Bundesrat dazu auf, wegen Menschenrechtsverletzungen einen diplomatischen Boykott von Peking 2022 auszusprechen und damit anderen Nationen zu folgen. (spe)

31. Dezember: Bye-bye Knie! Doch der Zirkus kommt wieder nach Luzern - auch an Weihnachten 2022

Während Bastian Baker am Freitagnachmittag in der Manege gerade zum letzten Mal «Here we go!» singt, haben auf der Rückseite im Zelt bereits die Rückbauarbeiten begonnen:

Bild: hor

Mit dem heutigen Vorstellungstag endet das erstmalige Weihnachtsgastspiel des Knie in Luzern - normalerweise ist der Zirkus im Sommer zu Gast. 36 Mal sind die Artistinnen und Artisten aufgetreten - gegen 60’000 Zuschauende zählte der Zirkus gemäss einer Mitteilung vom Freitag. Géraldine Knie, artistische Direktorin, wird darin wie folgt zitiert: «Wir sind unglaublich dankbar, dass wir an Weihnachten in der Zentralschweiz spielen durften und möchten uns beim Publikum für den Besuch herzlich bedanken.»

Und das Beste für alle Knie-Fans: Knie wird laut der Mitteilung in einem Jahr für die Weihnachtsshow erneut während mehreren Wochen in Luzern gastieren. Zudem geht der Zirkus ab März auf Schweizer Tournee. (hor)

30. Dezember: Was berühmte Komponisten in Luzern machten

Sie alle waren in Luzern (v.l.): Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Sergej Rachmaninow, Felix Mendelssohn, Richard Wagner und Franz Liszt.

Sie alle waren in Luzern (v.l.): Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Sergej Rachmaninow, Felix Mendelssohn, Richard Wagner und Franz Liszt.

Grafik: Janina Noser

Zum Jahreswechsel haben wir für Sie eine Trouvaille aus unserer Zeitung hervor geholt: Der Artikel begibt sich auf die Spuren berühmter Komponisten, die das Bild von Luzern als Musikstadt geprägt haben. Wenn Sie wissen wollen, was Rachmaninov mit seinem Motorboot machte, und weshalb sich Schumann bei seiner Ankunft in Luzern ärgerte - hier gehts zum Artikel.

29. Dezember: So geizig war die Sonne 2021 mit Luzern

Ein seltenes Bild: Wolkenloser Himmel über Luzern - hier am Schönbühlstrand im Juni 2021.

Ein seltenes Bild: Wolkenloser Himmel über Luzern - hier am Schönbühlstrand im Juni 2021.

Bild: Dominik Wunderli

Fast 1900 Sonnenstunden verzeichnete die Stadt Luzern im Jahr 2020, wie unsere Zeitung damals entsprechend euphorisch vermeldete. Das war Rekord. Doch 2021 gibt es wettermässig nicht so viel zu jubeln. Bis Weihnachten mitgezählt schien die Sonne bisher während rund 1560 Stunden. Damit fehlen uns im Vergleich zum Vorjahr über 300 Sonnenstunden, wie die Statistik von Meteoschweiz zeigt. Und gegenüber allen anderen Schweizer Städten ist Luzern ohnehin immer im Rückstand. So schien die Sonne 2021 in Zürich mindestens 150 Stunden länger als in Luzern. Immerhin: Bezüglich Regen darf sich Luzern durchaus sehen lassen: 2021 fielen bisher knapp 1400 Millimeter Wasser vom Himmel - während es in Zürich läppische 1100 Millimeter waren. (rk)

29. Dezember: Romantikfeuer über dem Seebecken

Atemberaubend: Der morgendliche Blick von der Luzerner Seebrücke in Richtung Rigi und Alpenkette.

Atemberaubend: Der morgendliche Blick von der Luzerner Seebrücke in Richtung Rigi und Alpenkette.

Bild: jem (Luzern, 29. Dezember 2021)

Was für ein Bild über der schönsten Stadt der Welt! Kurz nach 8 Uhr morgens leuchtet ein atemberaubendes Romantikfeuer über dem Luzerner Seebecken. Dutzende Passantinnen und Passanten halten kurz inne, um dieses Naturspektakel zu geniessen - und um reflexartig mit dem Handy Fotos zu schiessen. Egal, was auf dem Tagesprogramm steht, ein solches Bild zaubert nicht nur Einheimischen ein Lächeln auf's Gesicht. (jem)

28. Dezember Ex-FCL-Goalie Jonas Omlin hat geheiratet

Ex-FCL-Goalie Jonas Omlin hat am Dienstag in Luzern seine Partnerin Janice van Eck geheiratet, das zeigt ein Instagram-Post von Omlin. Janice van Eck ist die Tochter von FCL-Legende und heutigem SC-Kriens-Trainer René van Eck. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn.

Jonas Omlin gehört als Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft, sein aktueller Klub ist Montpellier in Frankreichs Ligue 1. Der 27-jährige Obwaldner ist in Sachseln aufgewachsen. (sok)

28. Dezember: Ein Fasnachtsmuseum für Luzern?

Das alte Zeughaus im Musegg-Quartier.

Das alte Zeughaus im Musegg-Quartier.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. September 2021)

Was bewegte die Region Luzern vor genau 10 Jahren? Ein Blick in unser Zeitungsarchiv bringt eine längst vergessene Idee zum Vorschein: Ein Fasnachtsmuseum im alten Luzerner Zeughaus. Diese Idee präsentierte Ur-Fasnächtler Silvio Panizza am 28. Dezember 2011 in unserer Zeitung. Bekanntlich wurde daraus nichts - doch das Zeughaus wartet noch immer auf eine sinnvolle künftige Nutzung. Gemäss Plänen der Luzerner Regierung sollen dort das Natur-Museum und das Historische Museum untergebracht werden. In der Stadt Luzern wehrt man sich aber gegen den Wegzug der beiden Museen vom Kasernenplatz. (rk)

27. November – Lange Schlange vor dem Impfschiff

Ob Booster, Erst- oder Zweitimpfung: Viele Menschen wollen sich offenbar aktuell impfen lassen. Das beweist die lange Schlange vor dem Impfschiff in Luzern. Dort kann man sich ohne Voranmeldung impfen lassen. Am Montagvormittag, kurz vor der Eröffnung um 11 Uhr, war Geduld gefragt. Vom Schiffsteg bis zum Bahnhof stehen die Leute für den Piks an. (pw)

27. Dezember: Als die Kühe mitten durch Luzern liefen

Grossviehmarkt am Hirschengraben.

Grossviehmarkt am Hirschengraben.

Bild: Stadtarchiv Luzern

Wo heute das Staatsarchiv an der Bruchstrasse steht, wurden früher Kühe verkauft - und dies jede Woche. Der Viehmarkt hat eine lange Tradition. Anfang des 20. Jahrhunderts fand er jeweils am Hirschengraben statt. 1912 wurde der Markt an die Bruchstrasse verlegt, wo er bis 1971 blieb. Doch danach war Schluss: Die bis zu 300 Viehtransporter, welche ihre Tiere jede Woche beim Kasernenplatz entluden, waren für die enge Innenstadt langsam zu viel. Deshalb wurde er nach Sursee verlegt. Viele spannende Bilder zur Geschichte des städtischen Viehmarkts bietet auch das Stadtarchiv auf seiner Website.

26. Dezember: Luzerner Museen tun was gegen langweilige Winterabende

Paul Cézanne, «L`Estaque, le Village et la Mer», 1882

Paul Cézanne, «L`Estaque, le Village et la Mer», 1882

Quelle: Sammlung Rosengart

«Gegen trübe Wintertage» helfe Cézanne, schreibt die Sammlung Rosengart. Tatsächlich, wie wärs mit einer provenzialischen Landschaft gegen den Winterblues? Diese und vieles mehr gibt es auf der Trouvaillen-Plattform der Luzerner Museen. Die Museen stellen dort in regelmässigen Abständen ein wenig bekanntes Objekt aus ihrer Sammlung vor und berichten Spannendes über die jeweilige Entstehungsgeschichte - vom Frühwerk Hans Ernis bis zu oft übersehenen Details am Bourbaki-Panoramabild.

25. Dezember: Vor 110 Jahren erhielt Luzern eine neue Kirche

Die Pauluskirche an der Obergrundstrasse.

Die Pauluskirche an der Obergrundstrasse.

Bild: Nadia Schärli

Im bevorstehenden Jahr 2022 kann die Luzerner Pauluskirche ein kleines Jubiläum feiern: Sie wurde vor 110 Jahren, also 1912, eröffnet. Es war seit 250 Jahren der erste katholische Kirchen-Neubau, den Luzern erhielt. Nötig wurde der Bau wegen der starken Bevölkerungszunahme im Obergrund-Quartier. Zur Finanzierung wurde sogar eine Kirchen-Lotterie veranstaltet. Wie das Quartier vor dem Kirchenbau aussah, und andere historische Bilder zur Pauluskirche finden Sie beim Luzerner Stadtarchiv.

25. Dezember: Tipps für die Waldweihnachtsfeier

Vielleicht überlegen Sie sich, dieses Jahr Weihnachten im Wald zu feiern. Also spontan mit der ganzen Verwandtschaft losziehen – eine Tanne mit Lametta schmücken, ein grosses Feuer machen und mit der Boom-Box laut Weihnachtsmusik abspielen? Lieber nicht. Denn auch die Natur und die dort lebenden Tiere haben gern ihre Ruhe. Deshalb hat die Umweltberatung einige Tipps formuliert. Damit alle an Weihnachten ein paar entspannte Tage verbringen können. (zfo)

Video: Arbeitsgemeinschaft für den Wald

23. Dezember: Tannenverkauf mit Humor

«Humor ist wenn man trotzdem lacht». Mit der aufgestellten Tafel inmitten der zum Verkauf platzierten Weihnachtsbäume haben zumindest diese Baumverkäufer den Spruch in Taten umgesetzt:

Wenige Worte zaubern ein Lächeln aufs Gesicht.

Wenige Worte zaubern ein Lächeln aufs Gesicht.

Quelle: Privat

Wer die Worte ‹Unsere Tannen sind Corona frei denn sie haben ZweiGe› liest, kommt um ein Schmunzeln nicht drum rum - auch wenn die Orthografie zugunsten der Wirkung frei interpretiert wurde. (sam)

22. Dezember: Mit dem Velo einfacher nach Horw

Diese Kreuzung soll optimiert werden.

Diese Kreuzung soll optimiert werden.

Quelle Google

Wer von Kriens oder Luzern mit dem Velo nach Horw fährt, kommt südlich der Allmend bei der Stiftung Brändi vorbei. Auch wenn hier nicht allzu viel Autoverkehr herrscht, so ist die Kreuzung zwischen Brändi und den Schrebergärten doch sehr unübersichtlich. Die Gemeinde Horw will nun Abhilfe schaffen. Sie plant 2022 eine Sanierung der Kreuzung. Dabei soll insbesondere die Sicht verbessert werden. Die Beleuchtung wird optimiert, zudem sollen klare Markierungen für den Fuss-, Velo- und Autoverkehr angebracht werden. Im Zuge dieser Sanierung müssen aber auch 6 Parkplätze beim Eingang zu den Familiengärten aufgehoben werden. Das ganze Projekt kostet rund 170'000 Franken.

Um diese Kreuzung (roter Punkt) handelt es sich.

Um diese Kreuzung (roter Punkt) handelt es sich.

maps.admin.ch

21. Dezember: «Seetal-Boulevard», neue Luxushotels: So stellte man sich 2007 «Luzern im Jahr 2022» vor

Zumindest Postkarten soll es 2022 noch geben: Eine Vision Luzerns aus dem Jahr 2007.

Zumindest Postkarten soll es 2022 noch geben: Eine Vision Luzerns aus dem Jahr 2007.

Quelle: Stadt Luzern

«Die Stadt Luzern im Jahr 2022»: So lautete ein Gedankenspiel, das der Stadtrat 2007 anlässlich der bevorstehenden Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) veranstaltete. Darin werden Visionen gehegt, wie die Stadt in ferner Zukunft aussehen könnte. Die Rede ist von neuen Hotels - ein besonders luxuriöses heisst «Carl Spitteler» und liegt direkt an der Luzerner Hotel-Skyline am See. Zürich ist «dank dem Ausbau des Bahnnetzes» nur noch 40 Minuten entfernt. und dank der «Dietschiberg Railway» ist man in null komma nichts im Stadtzentrum. Selbstverständlich hat Luzern 2022 längst mit den Nachbargemeinden fusioniert - der 23 Meter breite «Seetal Boulevard» prägt seither das pulsierende Quartier Emmen.

21. Dezember: Neue Scheinwerfer-Masten fürs «Palace»

Das Palace an der Luzerner Hotel-Skyline.

Das Palace an der Luzerner Hotel-Skyline.

Dominik Wunderli

Das Hotel Palace in Luzern wird zurzeit saniert. In der ersten Hälfte 2022 soll das Fünfsterne-Hotel neu eröffnet werden. Dabei soll es buchstäblich in neuem Glanz erstrahlen: Teil der Totalsanierung ist nämlich auch ein neues Beleuchtungskonzept, das sich am städtischen Plan Lumière orientiert. Um die repräsentative Fassade am Seeufer ins beste Licht zu rücken, braucht es zwei neue Scheinwerfer-Masten am Quai. Dazu liegt zurzeit das Baugesuch auf. Die Masten sollen je 8,5 Meter hoch sein und gleich aussehen wie diejenige, die bereits das benachbarte Casino beleuchten. Auch auf der Seite Haldenstrasse soll das Palace neue Scheinwerfer erhalten, allerdings werden diese auf bestehenden Masten montiert. (rk)

20. Dezember: Es grünt so grün bei Stadtgrün Luzern

142 Jahre nach ihrer Gründung erhält die Stadtgärtnerei Luzern ab 1. Januar 2022 einen neuen Namen: Stadtgrün Luzern. Als Begründung schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung: In den letzten Jahren neue und bedeutende Aufgaben wie das Bestattungs- und Friedhofswesen, das Ressort Aussensport, die Familiengärten, die Begleitung von Urban-Gardening-Projekten, die öffentlichen Sitzbänke, die Anmeldung der Todesfälle oder Pop-up-Parks zum Aufgabengebiet der Stadtgärtnerei hinzugekommen. Die Bezeichnung Stadtgärtnerei werde dieser Entwicklung nicht mehr gerecht, schreibt die Stadtverwaltung.

Immer hier lang, zu Stadtgrün!

Immer hier lang, zu Stadtgrün!

Bild: PD/Stadt Luzern

Damit befindet sich die Stadt Luzern übrigens in bester Gesellschaft: Auch andere Städte wie Bern, Winterthur, St.Gallen, Thun oder Schaffhausen hätten in den letzten Jahren denselben Namenswechsel aus denselben Gründen vollzogen. (pl)

17. Dezember: Die Polizei übt Aufbau von Sichtschutzzelt

Hier üben eine Aspirantin und ein Aspirant den Aufbau eines Sichtschutzzeltes.

Hier üben eine Aspirantin und ein Aspirant den Aufbau eines Sichtschutzzeltes.

Facebook Luzerner Polizei

Auf Facebook postet die Luzerner Polizei regelmässig, was die Polizeiaspirantinnen und -aspiranten in ihrer Ausbildung so alles üben. Aktuell geht es etwa um den Aufbau von Sichtschutzzelten. «Bei Unfällen und an Tatorten werden Rettungskräfte leider oft durch ‹Gaffer›, die einen Blick erhaschen möchten, behindert. Je schneller das Geschehen abgeschirmt wird, desto besser können die Helferinnen und Helfer ihrer Arbeit nachgehen», schreibt die Polizei. Während der Polizeiausbildung werde der Aufbau des sogenannten Sekundenzeltes deshalb geübt. Fazit: «Klappt bereits sehr gut.»

16. Dezember: «Mitte»-Fraktion im Partnerlook

Mitglieder der Mitte-Fraktion im Luzerner Stadtparlament tragen orange Masken.

Mitglieder der Mitte-Fraktion im Luzerner Stadtparlament tragen orange Masken.

Bild rk

Die CVP hat zwar den Namen gewechselt, nicht aber die Farbe. Orange ziert noch immer das Parteilogo der «Mitte». Das zeigte sich am Donnerstag auch im Luzerner Stadtparlament. Dort herrscht seit Neustem wieder Maskenpflicht. Die Mitte-Fraktion nutzte dies gleich für ein Statement in eigener Sache und tauchte mit orangen Masken auf. Ein schöner Farbtupfer im ansonsten fast ausschliesslich «hellblauen» Parlament.

15. Dezember: Grosse Baumfällaktion in der Stadt Luzern

Die Tage dieser stattlichen Silberweide zwischen Inseli und KKL sind gezählt.

Der Baum wurde diese Woche gefällt. Er sei abgestorben, teilt die Luzerner Stadtgärtnerei mit. Allerdings liessen die Mitarbeitenden der Stadt einen Teil des Stammes stehen. Er soll künftig als «Ökobaum» für Vögel, Insekten und Pilze neuen Lebensraum bieten. Im Frühling soll zudem gleich nebenan ein Ersatzbaum gepflanzt werden - zwar keine Weide, dafür eine Erle.

Insgesamt muss die Stadt Luzern diesen Winter 63 Bäume fällen - meist weil die Bäume krank sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der grösste Teil der Fällungen ist inzwischen bereits erfolgt. Die gefällten Bäume sollen durch Jungbäume ersetzt werden. Die meisten der neuen Bäume stammen von der städtischen Baumschule am Rotsee. Dies habe den Vorteil, dass die Bäume bereits an das Stadtklima gewohnt sind, schreibt die Stadtgärtnerei.

Welche Bäume in diesem Winter sonst noch gefällt werden, erfahren Sie hier. (rk)

15. Dezember: Der Wunsch-Baum vor dem Theater

Bild: rk

Seit Kurzem steht vor dem Luzerner Theater ein grosser Weihnachtsbaum. Statt Kugeln und Kerzen hängen dort Wunschzettel: Wer will, kann an diesem Baum seine ganz persönlichen Weihnachtswünsche platzieren - vom neuen Snowboard bis zum Frieden auf der Welt. Das geht ganz einfach: Wunschzettel an der Theaterkasse abholen, nach Lust und Laune ausfüllen - und dann an den Tannenbaum hängen. Einzig für die Erfüllung der Wünsche übernimmt das Luzerner Theater keine Haftung.

Bild: rk

14. Dezember: Restaurant Annamia der Stiftung St. Anna eröffnet

So sieht es im Innern des Restaurants Annamia aus.

So sieht es im Innern des Restaurants Annamia aus.

Bild: PD / Stefano Schröter

Am Montag hat das öffentliche Restaurant Annamia im Alterszentrum St. Anna im Stadtluzerner Bellerive-Quartier seine Tore geöffnet. Das Restaurant verfügt über 60 Innen- und 40 Aussenplätze.

Zum Angebot zählen gemäss Medienmitteilung Tagesmenüs, à-la-carte-Gerichte, Getränke und Weine aus der Schweiz und Europa. Die Verantwortlichen würden Wert auf Regionalität, hochwertige Produkte und Nachhaltigkeit legen, heisst es weiter. Das Restaurant ist täglich von 8.30 bis 17 Uhr geöffnet. Es befindet sich im Neubau «Haus Luce» des Alterszentrums unterhalb der Hirslanden-Klinik St. Anna.

Geleitet wird die Küche von René Küng, der zuletzt als Abteilungsleiter Gastronomie im Restaurant Brünig bei der Caritas Luzern tätig war. Davor hatte er die Gastronomie in der Betagtensiedlung Huwel in Kerns geleitet. (spe)

13. Dezember: «Weihnachtsmobil to go» bringt frohe Botschaft

Bild: Katholische Kirche Kriens

An Weihnachtsbotschaften aller Art mangelt es dieser Tage ja nicht. Doch so originell wie diejenige der Katholischen Kirche Kriens kommen wohl nur wenige hinüber: Sie kommt nämlich per «Weihnachtsmobil» direkt nach Hause geliefert. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres habe man sich entschieden, das Angebot zu wiederholen, heisst es auf der Website der Kirche. Buchen kann man das Weihnachtsmobil für den 24. Dezember ab 15 Uhr. Eine Vorführung dauert rund 15 Minuten. Alles, was dazu benötigt wird, sei eine Steckdose, heisst es. Mehr wird nicht verraten.

12. Dezember: Sacksträucher statt Soldatenstube

Wo bis Anfang November die schlagzeilenträchtige Soldatenstube stand, am Murmattweg in der Nähe des Armeeausbildungszentrums, hat die Stadt Luzern nun zahlreiche Säcke voller Sträucher aufgestellt. Jawohl, es ist der gleiche Typ Sack, der jeweils im Sommer auch auf dem Löwenplatz zum Einsatz kommt - die Pflanzen dann freilich in etwas grünerem Kleid. Was mit dem Areal passiert, ist bekanntlich noch offen. An einem Runden Tisch will der Stadtrat die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung für eine Zwischennutzung ausloten. Mittelfristig soll das Areal für KMU, Kleingewerbe und Kultur zur Verfügung stehen.

Die laut der Eigentümerin Stadt Luzern einsturzgefährdete Soldatenstube war Anfang November abgerissen worden. Zuvor war das Gebäude während längerer von der sogenannten «Familie Eichwäldli» bewohnt worden. Die Familie kämpfte auf rechtlichem, medialem und politischem Weg für den Erhalt des Gebäudes, das 1935 vom bekannten Luzerner Architekten Armin Meili gestaltet wurde. Zuletzt schaltete sich auch der Innerschweizer Heimatschutz (IHS) mit einer Beschwerde ein, die der Verein mittlerweile aber fallengelassen hat. (hor)

Es ist Dezember, doch erste Pflanzen spriessen bereits

Der Winterschneeball in Horw.

Der Winterschneeball in Horw.

Bild: Stefan Dähler

Während die meisten Sträucher und Bäume ihre Blätter verlieren oder schon verloren haben, gibt es einige, die bereits den Frühling einläuten. So sind vereinzelt Knospen oder gar erste Blätter zu sehen, wie etwa bei diesem Winterschneeball in Horw. «Dass Pflanzen bereits im Dezember mit neuen Blätter austreiben, ist schon aussergewöhnlich», sagt Anna Glanzmann, Umweltschutz Stadt Luzern. «Der Winterschneeball ist allerdings dafür bekannt, dass er schon im Winter Blätter und Blüten austreiben kann.» Es handle sich nicht um eine einheimische, sondern um gezüchtete Gartenpflanzen.

Die warmen Tage im Herbst sind eher nicht der Grund, dass gewisse Gartenpflanzen schon früher austreiben. «Vielmehr spielen mikroklimatische Bedingungen eine Rolle, etwa ein sonnenexponierter oder geschützter Standort an einer Wand», sagt Glanzmann. Frühes Austreiben ist eine Überlebensstrategie, die bei gewissen Sträuchern und sogenannten Geophyten, also Knollenpflanzen wie Bärlauch, Meienrisli oder Tulpen zu beobachten sei. «Es sind meist Waldpflanzen, deren Blätter wenig Sonnenlicht erhalten würden, wenn die grossen Sträucher und Bäume bereits Blätter haben», erklärt Glanzmann. «Dafür besteht das Risiko von Frostschäden.» In der Regel gehe eine Pflanze deswegen aber nicht gleich vollends ein. «Bei einer Gartenpflanze kann man die durch einen Frostschaden abgestorbenen Äste danach zurückschneiden.» (std)

Wenn das Militär durch die Stadt marschiert...

... sieht es so aus:

Die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der «Militärparade» gehören dem WK-Spiel Ter Div 2 an und marschierten am Dienstag durch die Luzerner Altstadt, hier beim Grendel. Anlass der Übung? Ein Platzkonzert. (rem)

5. Dezember: Adventszeit – Wer Ihnen ein Getränk anschüttet, könnte ein Taschendieb sein

In Einkaufsmeilen wie hier die Herthensteinstrasse in Luzern im Weihnachtsverkauf gibt es nicht nur Shopperinnen und Shopper. Auch Taschendiebe sind dabei.

In Einkaufsmeilen wie hier die Herthensteinstrasse in Luzern im Weihnachtsverkauf gibt es nicht nur Shopperinnen und Shopper. Auch Taschendiebe sind dabei.

Archivbild Luzerner Zeitung

Normalerweise haben unsere Einträge in diesem Trottoir-Ticker Daten, etwa wie jener unten den 1. Dezember. Dieser hier ist einfach mit Adventszeit datiert, schlicht darum, weil er für die ganze Adventszeit Gültigkeit hat: Wie immer warnt die Polizei um diese Jahrszeit vor Taschendieben. Zum Beispiel sollte einem folgendes verdächtig vorkommen, schreibt sie: « Sie versuchen ihre potenziellen Opfer abzulenken, beispielsweise durch Anrempeln, scheinheiligem ‹Nach-dem-Weg-Fragen› oder ‹unabsichtliches› Getränke-Verschütten. Die Komplizen nutzen die Ablenkung dann für den eigentlichen Diebstahl.» Alle Vorsichtsempfehlungen der Luzerner Polizei gegen Taschendiebstahl finden Sie hier.

1. Dezember – Mehrheit findet den Ugly Sweater des FC Luzern schön

Es ist eine lustige Tradition geworden, dass Fussballklubs als Merchandising-Produkte auch Ugly Christmas Sweater verkaufen. Auch der FC Luzern hat so ein Teil im Angebot. Nun sind Ugly Sweater per Definition hässliche Pullover. Doch der FCL-Ugly Sweater finden viele gar nicht ugly: In unserer Umfrage wollten wir wissen, wie unsere Leserinnen und Leser die Hässlichkeit des FCL-Ugly Sweaters bewerten. Das Resultat ist deutlich: Eine grosse Mehrheit findet den Ugly Sweater des FC Luzern schön.

Jordy Wehrmann und Marvin Schulz: Zwei schöne Männer in einem ugly Sweater.

Jordy Wehrmann und Marvin Schulz: Zwei schöne Männer in einem ugly Sweater.

30. November – Luzerns künstlerische Panini-Alternative

Am 6. Juli 2022 ist Anpfiff zur 13. Austragung der Fussball-Europameisterschaft der Frauen in England. Schon vorher dürften nicht wenige Fussballfans in Sammelwut geraten, wie der Schluss aus einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung zulässt. Das kommende «Tschuttiheftli»-Sammelalbum wird einmal mehr eine gelungene Alternative zum «Panini-Imperium» angepreist. Es wird die neuste und bereits achte Ausgabe des «Tschuttiheftli»-Sammelalbums, das der gleichnamige Luzerner Verein herausgibt.

Eine Jury hat aus über 180 Einsendungen die Illustratorinnen und Zeichner gekürt, die für das Neue «Tschuttiheftli» die Teams gestalten dürfen. Darunter sind auch vier junge Künstlerinnen und Künstler aus Luzern: Céleste Meylan, Pablo Bösch, Michael Nievergelt und Enid Glanzmann. Und das sind die Luzerner «Tschuttibildli»:

Von oben links im Uhrzeigersinn: Die «Tschuttibildli» von Nievergelt, Meylan, Glanzmann und Bösch.

Von oben links im Uhrzeigersinn: Die «Tschuttibildli» von Nievergelt, Meylan, Glanzmann und Bösch.

Bilder: Tschuttiheftli

(dvm)

29. November – «Man nennt mich ‹22›»

Die Luzerner Polizei bewirbt derzeit auf Facebook ein spannendes Interview mit einem Mitglied der Spezialeinheit Luchs. Die Arbeit dort ist so geheim und so gefährlich, dass sich die Luchse nur mit Cordierungen anreden, um ihre wahre Identität zu schützen. Im Interview spricht ein Gruppenführer («Man nennt mich ‹22›») über die Arbeit im Bereich der Schwerstkriminalität und was man mitbringen muss, um Luchs zu werden.

28. November – Menora auf dem Bahnhofplatz

Bild PD

An diesem Sonntag beginnt das jüdische Lichterfest Chanukka. Zu diesem Anlass wird jeweils auf dem Luzerner Bahnhofplatz eine grosse Menora entzündet. Der mehrarmige Leuchter ist im Judentum ein wichtiges Symbol. Ähnlich wie bei einem Adventskranz wird täglich eine neue Kerze angezündet, bis alle acht Kerzen brennen. Im Beisein von zahlreichen Besuchern und Passanten wurde am Sonntagabend die erste Kerze entzündet. Organisiert wurde der Anlass von der jüdischen Chabad-Bewegung Luzern. (rk)

26. November – «Liebs Christchindli ...»

Der Christkindli-Briefkasten steht auch dieses Jahr vom 24. November 2021 bis zum 15. Januar 2022 wieder vor dem Luzerner Rathaus.

In den vergangenen Jahren wurden je rund 700 Wünsche von bedürftigen alten und jungen Menschen an das Christkind gerichtet und entweder im Christkindli-Briefkasten deponiert oder an eine Adresse wie «An das Christkind Luzern» gesandt, wie das Team um Heidi Rothen in einer Mitteilung schreibt. Sie sichten jeweils die umfangreiche Briefpost, sortieren sie nach Dringlichkeit und bieten – wo dies möglich ist – Hilfe an.

Aus dem Archiv: Heidi Rothen beim Christkindli-Briefkasten im Dezember 2019.

Aus dem Archiv: Heidi Rothen beim Christkindli-Briefkasten im Dezember 2019.

Bild: Jakob Ineichen

Mit der Corona-Pandemie ist die Lage für viele sozial schwache Familien zusätzlich erschwert worden. Deshalb sei spontane und unbürokratische Unterstützung jetzt besonders willkommen. Geldspenden werden in Gutscheine umgewandelt. Ungetragene Kleider, unverderbliche Lebensmittel oder originalverpackte Spielsachen sind auch immer willkommen. Infos zu den Spenden gibt es hier. (lil)

25. November – Es weihnachtet im Bruchquartier

Seit zehn Jahren ist Bruchweihnachten einer der ersten Weihnachtsanlässe Luzerns. Nach einer coronageprägten Mini-Version im vergangenen Jahr, plant das Organisationskomitee um Rahel Röllin dieses Jahr wieder unter «fast» Normalbedingungen, wie es auf der Webseite des Vereins Bruchquartier heisst. Das Programm über drei Tage (25. bis 27. November) findet an 30 Orten statt. Man kann sich verpflegen, ein bisschen shoppen sowie die Nachbarinnen und Nachbarn kennen lernen. (pw)

24. November – Droht Café-Projekt im Eichhof-Bushäuschen zu scheitern?

Hausgemachte Kuchen und vegetarische Mittagsmenüs – das verspricht ein neues Café, das im denkmalgeschützten Bushäuschen Eichhof in Luzern geplant ist. So jedenfalls stand es 2020 in einem Baugesuch. Doch das Projekt verzögert sich. «Es hat sich herausgestellt, dass die Kosten für den Umbau zu einem Café höher sind als angenommen. Deshalb gehen wir nochmals über die Bücher», wird Stadtbaumeister Marko Virant in der «Obergrund-Quartierzeitung» zitiert. Neben der geplanten Vermietung komme für die Stadt als Plan B eine interne Nutzung in Frage. Dies ist heute schon in Teilen des Gebäudes der Fall.

Im ehemaligen Kiosk der Bushaltestelle ist das Café geplant.

Im ehemaligen Kiosk der Bushaltestelle ist das Café geplant.

Bild: hor

«Sehr enttäuscht» darüber sind gemäss dem Bericht die Mietinteressenten, der Gastronom Manuel Kaufmann und die Buan Architekten. Denn sie seien über Monate hinweg vertröstet worden und die von der Stadt und den künftigen Betreibern unterschriebene Absichtserklärung sei inzwischen hinfällig. Laut Virant soll bis Anfang 2022 klar sein, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Der Sanierungsbedarf und der Erhalt seien gegeben, eine öffentliche Nutzung jedoch nicht zwingend: «Sie sollte nur mit vertretbarem Investitionsaufwand ausgeführt werden.» (hor)

23. November – FCL sagt Trainer auf Twitter Danke

Fabio Celestini ist bekanntlich nicht mehr FCL-Trainer. Damit ist Celestini passiert, was zum Berufsbild eines Fussballtrainers gehört, das ist beim FCL nicht anders als anderso: Er wurde entlassen. Dennoch ist Celestini nicht irgendein Trainer von vielen, der in den letzten 120 Jahren mal für den FCL an der Seitenlinie stand. Er ist neben Rudi Gutendorf und Friedel Rausch erst der dritte Trainer, der mit dem FCL einen Titel gewinnen konnte. Celestini gewann im Frühling 2021 den Cup. Und deshalb sagte der FCL Fabio Celestini auf Twitter mit einem Kübel-Bild Danke:

23. November – Grösster Christbaum der Region kommt zurück

Am Freitag, 26. November 2021 ist es wieder soweit: Der grösste Weihnachtsbaum Luzerns erstrahlt im Lichterglanz.

Bei der Tanne auf der Verkehrsinsel vor der Hofkirche auf dem Schweizerhofquai handelt es sich um den grössten Christbaum der Region.

Bei der Tanne auf der Verkehrsinsel vor der Hofkirche auf dem Schweizerhofquai handelt es sich um den grössten Christbaum der Region.

Bild: EWL/Migros Luzern

Dank eines geheimen Zauberspruchs bringen die Kinder die Lichter am Baum auch dieses Jahr zum Leuchten, wie der städtische Energieversorger EWL und die Migros Luzern in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben.

Schon 2020 brachten Kinder den Weihnachtsbaum dank eines Zauberspruchs zum Leuchten.

Schon 2020 brachten Kinder den Weihnachtsbaum dank eines Zauberspruchs zum Leuchten.

Bild: EWL/Migros Luzern

Das Märchen vom verzauberten Weihnachtsbaum – erzählt von der bekannten Märchenerzählerin Jolanda Steiner – können Sie live miterleben ab 17.30 Uhr vor der Hofkirche in Luzern. (dvm)

23. November – Sitzt das Samichlaus-Sprüchli?

Am Sonntag ist es soweit: Die Lichter sind ausgeschaltet, mystische Dunkelheit herrscht und eine Mischung aus fröhlicher Stimmung, würzigem Glühweinduft und sonstigen Köstlichkeiten wird in der Luft liegen. Begleitet von Trycheln und Infuln zieht der Samichlaus mit seinem Gefolge aus dem Schulhaus Littau Dorf.

Der Samichlaus wird dieses Jahr ausnahmsweise auf dem Schulhausplatz statt vor der Kirche zu den Kindern und Erwachsenen sprechen. Grund dafür ist, dass der Anlass aufgrund der erwarteten Besucherzahl mit Zertifikatspflicht durchgeführt werden muss. Der Eintritt auf das Gelände ist für alle Kinder unter 16 Jahren gestattet sowie für alle ab 16 Jahren mit gültigem Zertifikat (genesen, getestet oder geimpft).