Gesundheit

US-Gesundheitsbehörden untersuchen Erkrankungen durch E-Zigaretten

Nach einem Todesfall in den USA im Zusammenhang mit E-Zigaretten wollen die dortigen Behörden untersuchen, ob der Gebrauch von solchen Geräten zu Lungenerkrankungen führt. (Symbolbild)

Nach einem Todesfall in den USA im Zusammenhang mit E-Zigaretten wollen die dortigen Behörden untersuchen, ob der Gebrauch von solchen Geräten zu Lungenerkrankungen führt. (Symbolbild)

Die US-Gesundheitsbehörde CDC untersucht, ob der Gebrauch von E-Zigaretten zu schweren Lungenerkrankungen führt. Zusammen mit der Arzneimittelaufsicht FDA suche man mehr Informationen, ob es Zusammenhänge zwischen 215 Erkrankungen und Produkten oder Substanzen gebe.

Dies teilten beide US-Behörden am Freitag (Ortszeit) in einer gemeinsamen Erklärung mit. Bisher sei ein solcher Zusammenhang nicht bewiesen - in vielen Todesfällen hätten Patienten jedoch den E-Zigaretten die Cannabis-Substanzen THC oder CBD zugesetzt.

Am 22. August war den Gesundheitsministerium im Bundesstaat Illinois zudem der Tod eines Erwachsenen gemeldet worden, der zuvor eine solche Zigarette benutzt hatte und laut Ministerium mit "einer schweren, ungeklärten Atemwegserkrankung ins Spital eingeliefert worden war." Bisher sei unbekannt, ob dieser Fall und die Hunderten Erkrankungen auf eine gemeinsame Ursache zurückgeführt werden könnten.

Ausserdem warnten CDC und FDA am Freitag vor dem Kauf und Gebrauch von nachträglich veränderten Vaping-Geräten und den Liquids genannten Flüssigkeiten auf der Strasse. Stattdessen sollten nur vom Hersteller verkaufte Produkte genutzt werden. Konsumenten sollten den Liquids zudem keine eigenen Stoffe hinzufügen.

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