Im 80'000 Tonnen grossen Auftausalzlager "Saldome" der Schweizer Rheinsalinen in Riburg AG lagern derzeit noch rund 25'000 Tonnen. Dazu kommen noch etwas über 10'000 Tonnen in anderen Lagern, wie ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage sagte. Nur Auftausalz werde ab und zu knapp; andere Arten wie Speisesalz habe man immer vorrätig.

Der tiefe Lagerstand erstaune nicht, habe doch die Kundschaft ihre eigenen Lager schon aufgefüllt. Nach den letzten beiden harten Wintern hätten manche Kantone auch grössere Reserven angelegt als auch schon.

Hamsterkäufe hätten die Rheinsalinen jedoch nicht zugelassen, sagte der Sprecher. Man limitiere die Verkäufe auf rund 3000 Tonnen im Tag; maximal könnte man 8000 Tonnen täglich ausgeben. Produzieren könne die Saline unter dem Strich bis 2200 Tonnen Salze aller Art pro Tag.

Waadt versorgt sich zum grossen Teil selbst

Im Übrigen haben die Rheinsalinen laut dem Sprecher den Kollegen in Bex schon seit etwa zwei Wochen mit Salz ausgeholfen. Gemäss den auf einer Webseite publizierten Zahlen lagen dort die Salzreserven am vergangenen Donnerstag bei knapp 9600 Tonnen. Zu Beginn dieses Winters hatte der Kanton seine Salzlager maximal mit 14'500 Tonnen auffüllen lassen.

Die Saline von Bex darf aufgrund des Salzmonopols lediglich den Kanton Waadt beliefern. Alle anderen Kantone - ausser dem Waadtland - beziehen ihr Salz von der Rheinsaline.