Versicherungen

Swiss Re verkauft ReAssure an britische Phoenix Group – für über 3 Milliarden Pfund

Die Swiss Re macht Kasse: Der Rückversicherer unter seinen Chef Christian Mumenthaler verkauft die britische Tochter ReAssure für 3,25 Milliarden Pfund (4,2 Mrd Fr.) an die britische Phoenix Group.

Die Swiss Re macht Kasse: Der Rückversicherer unter seinen Chef Christian Mumenthaler verkauft die britische Tochter ReAssure für 3,25 Milliarden Pfund (4,2 Mrd Fr.) an die britische Phoenix Group.

Der Rückversicherer Swiss Re verkauft seine Tochtergesellschaft ReAssure an die britische Phoenix Group. Die Transaktion wird mit 3,25 Milliarden britischen Pfund (umgerechnet rund 4,2 Mrd Fr.) bewertet.

Dabei erhält die Swiss Re eine Barzahlung von 1,2 Mrd Pfund und den Rest in Aktien von Phoenix, wie der zweitgrösste Rückversicherer der Welt am Freitag in einem Communiqué bekannt gab. Damit beteiligt sich die Swiss Re mit 13 bis 17 Prozent an Phoenix und bekommt einen Sitz im Verwaltungsrat der Briten.

Der Minderheitsaktionär von ReAssure, die MS&AD Insurance Group, wird ebenfalls Aktien an Phoenix erhalten. Die Anzahl Aktien ist dabei vom Aktienkurs beim Vollzug des Verkaufs abhängig, während der Gesamtanteil beider Unternehmen auf rund 28 Prozent festgelegt sei.

Börsengang gescheitert

Swiss Re wollte im letzten Sommer einen Teil der ReAssure-Aktien an die Londoner Börse bringen, doch daraus wurde wegen mangelnden Interesses seitens grosser institutioneller Investoren nichts, wie es damals hiess. Zuletzt hiess es dann, man wolle den Anteil auf unter 50 Prozent abbauen.

ReAssure ist auf die Verwaltung geschlossener Lebensversicherungs-Portfolios spezialisiert. Die Gesellschaft kauft Bestände von Lebenspolicen vor allem von britischen Versicherern auf. Diese können das so in der eigenen Bilanz freigewordene Kapital für andere Zwecke verwenden. ReAssure selber betreut die aufgenommenen Lebensversicherungen dann bis zu deren Fälligkeit.

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