Der Uhrenkonzern wolle auch in dieser schwierigen Zeit die Angestellten halten und «keinen ungesunden Druck auf Partner und Kunden ausüben», sagte Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek vor den 3465 Aktionären, die am Dienstag ins Velodrome in Grenchen an die GV gekommen waren.

Swatch weigere sich, sich auf diese Weltuntergangsstimmung in der Branche einzulassen, sagte Hayek weiter. «Das was zählt, sind nicht nur die Zahlen. Das was zählt, sind das Projekt und die Verwirklichung.»

Trotz dem Optimismus, den Swatch traditionell verbreitet, blieben die Verwaltungsratspräsidentin und ihr Bruder und Swatch-Chef Nick Hayek vage, was die Aussichten der Gruppe betrifft. «2017 ist voller Möglichkeiten», sagte Nick Hayek lediglich. Bestehende Produkte sollen erneuert und neue Produkte auf den Markt gebracht werden.

Im vergangenen Jahr war der Umsatz von Swatch um fast 11 Prozent auf 7,6 Milliarden Franken eingebrochen. Der Reingewinn halbierte sich auf 593 Millionen Franken. Das bekommen auch die Aktionäre zu spüren. Sie erhalten 6,75 Franken als Dividende pro Inhaberaktie und 1,35 Franken pro Namenaktie. Das sind 10 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Die Aktionäre winkten alle Anträge an der GV durch. Anders als in anderen Jahren ergriff kein Aktionär das Wort.