Heute kontrollieren die Lotsen Starts, Landungen und Bewegungen von Flugzeugen auf den Pisten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Auch wenn der Flughafen nachts schliesst, bleibt der Turm besetzt. Damit könne der Betrieb in Notfällen sofort aufgenommen werden, hiess es am Donnerstag vor den Medien in Kloten.

Vom Turm aus überblicken die Fluglotsen den Verkehr aus über vierzig Metern Höhe. Vor 63 Jahren waren die Angestellten noch in einer provisorischen Holzbaracke untergebracht. 1953 zogen sie von dort in einen Kontrollturm um. Diesen nützte die Flugsicherung 33 Jahre, bis der heutige Tower gebaut wurde.

Zu Beginn der Flugsicherung übermittelten die Angestellten vor allem Informationen. Unterdessen übernehmen sie gemäss Skyguide zunehmend auch eine Kontrollfunktion. Eine der zentralsten Errungenschaften in den letzten Jahren sei, dass die Piloten in Kloten auch bei schlechtem Wetter sicher landen können. Möglich macht dies das Instrumentenlandesystem (ILS).