Banken
Sabine Keller-Busse ist die erste Frau an der Spitze der UBS-Schweiz

Der bisherige Chef von UBS Schweiz Axel Lehmann tritt per Ende Januar zurück. Seine Nachfolgerin wird Sabine Keller-Busse, Group Chief Operating Officer und Präsidentin von UBS Europe, Middle East and Africa.

Merken
Drucken
Teilen
Die neue Chefin der UBS-Schweiz: Sabine Keller-Busse

Die neue Chefin der UBS-Schweiz: Sabine Keller-Busse

AZ

(dpo) Axel P. Lehmann hat sich entschieden, per Ende Januar 2021 von seiner Funktion als Präsident von UBS-Schweiz zurückzutreten, wie Grossbank am Freitag mitteilt. Er werde das Unternehmen nach einer Übergangsphase per Ende Juli 2021 verlassen. Lehmann habe die Position von UBS als führende Schweizer Universalbank «weiter ausgebaut», mit einer «starken operativen Performance, signifikantem Kundenwachstum sowie hoher Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit», heisst es in der Mitteilung.

Verwaltungsratspräsident Axel A. Weber dankt Lehmann in der Mitteilung für seinen «herausragenden Beitrag» über viele Jahre und wünscht für seine Zukunft «alles Gute».

Die Nachfolge von Lehmann übernimmt Sabine Keller-Busse, derzeit Group Chief Operating Officer und Präsidentin von UBS Europe, Middle East and Africa (EMEA). Keller-Busse habe einen «starken Leistungsausweis», lässt sich CEO Ralph Hamers zitieren, und bringe «ideale Voraussetzungen mit, um UBS Switzerland für anhaltenden Erfolg weiterzuentwickeln».

Keller-Busse stiess laut Mitteilung 2010 zur UBS, davor war sie für das Schweizer Privatkundengeschäft der Credit Suisse in der Region Zürich verantwortlich. Neuer Präsident der Division EMEA wird Iqbal Kahn, der seit Oktober 2019 Mitglied der Konzernleitung und Co-Präsdent des Global Wealth Management der Grossbank ist.