Wirtschaft

Preise für Wohneigentum steigen auch in der Coronakrise weiter an

Viele suchen aktuell nach Wohneigentum, die Neubautätigkeit ist aber rückläufig.

Viele suchen aktuell nach Wohneigentum, die Neubautätigkeit ist aber rückläufig.

Trotz der Coronakrise wollen sich viele aktuell ihren Wunsch nach Wohneigentum erfüllen, die Preise steigen insbesondere bei Einfamilienhäusern weiter an.

(agl) Die Suche nach Wohneigentum hat in den letzten Monaten zugenommen, heisst es im neuen Immo-Monitoring der Beratungsfirma Wüest Partner. Das passende Objekt zu finden, bleibt auch in diesem Jahr anspruchsvoll. Gemäss dem Bericht ist das Nachfragewachstum in Agglomerationsgemeinden und Kleinstädten besonders gross. «Also Regionen, die mitunter noch erschwingliche Preisniveaus vorweisen können und gleichzeitig über eine gute Infrastruktur verfügen.»

Stand Mitte 2020 erhöhte sich der Durchschnittspreis für eine Eigentumswohnung gemäss Wüest Partner um 1,9 Prozent, bei Einfamilienhäusern um 3,3 Prozent. Dies verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Trotz des mittlerweile hohen Niveaus stiegen die Preise gleich stark wie im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Wüest Partner rechnet damit, dass die Preise für Einfamilienhäuser im nächsten Jahr weiter ansteigen und prognostiziert einen durchschnittliches Wachstum von 1,5 Prozent. Das hänge auch mit der rückläufigen Neubautätigkeit zusammen, wodurch das Angebot noch knapper werde. Von Mitte 2019 bis Mitte 2020 wurden laut dem Bericht Neubaubewilligungen für 12'600 Häuser erteilt, das ist die tiefste Zahl der letzten 10 Jahre.

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