Wirtschaft

Post verschiebt generelle Preisanpassungen bei Paketen und Briefen

Die Post verzichtet 2021 auf Preisanpassungen bei Paketen und Briefen. Allerdings seien Preisanpassungen in den kommenden Jahren erforderlich. (Symbolbild)

Die Post verzichtet 2021 auf Preisanpassungen bei Paketen und Briefen. Allerdings seien Preisanpassungen in den kommenden Jahren erforderlich. (Symbolbild)

Die Post möchte die Unternehmen in der Coronakrise entlasten und verschiebt die Preisanpassungen auf die Folgejahre. Punktuelle Angebotsanpassungen gibt es bei Spezialprodukten.

(dpo) Die Schweizerische Post hat beschlossen, auf Preisanpassungen bei den Listenpreisen im Massengeschäft der Pakete und Briefe 2021 zu verzichten. Die Post möchte die Unternehmen in der Coronakrise mit Preisanpassung nicht zusätzlich belasten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Angebotsanpassungen gebe es lediglich punktuell im Leistungsangebot von Spezialprodukten. Diese betreffen beispielsweise die unadressierte Werbepost.

Zudem setzt die Post die mit dem Preisüberwacher nur auf ein Jahr beschränkte Rabattierung von online adressierten Paketen um ein Jahr fort. Privatkunden erhalten auch 2021 für online erfasste Pakete mit einem Gewicht bis 10 Kilogramm einen Rabatt von 1.50 Franken pro Paket, schreibt die Post weiter.

Allerdings seien aufgrund des Marktes wie auch der eigenen wirtschaftliche Situation der Post generelle Preisanpassungen in den kommenden Jahren erforderlich. Briefe und die Geschäfte am Schalter seien seit Jahren rückläufig und die Niedrigzinse bei der PostFinance sorgen dafür, dass die Betriebsergebnisse der Post in den letzten Jahren stetig kleiner geworden seien. Damit die Post auch in Zukunft erfolgreich sein könne, müsse sie Gewinne erwirtschaften, schreibt sie.

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