«Paradeplatz»
Milliarden für Musk, Zuckerberg und Bezos, knappe Kasse bei der Deutschen Bahn

Ein Blick auf die etwas anderen Wirtschaftsgeschichten der Woche: Die neusten «Paradeplatz»-Meldungen der «Schweiz am Wochenende».

SaW-Redaktion
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Leerer Bahnhof in Frankfurt.

Leerer Bahnhof in Frankfurt.

Bild: Keystone

Null Dollar. Der Guru und Tesla-Lenker Elon Musk soll 2020 keinen Lohn für seine Arbeit erhalten haben. 2019 waren es immerhin 23760 Dollar. Doch wer braucht schon einen Lohn, wenn man zur Gilde der reichsten Menschen des Planeten gehört.

Apropos reich: Jüngst wurde eine Studie publiziert, die wissenschaftlich der Frage nachgeht, wie die Techgiganten Elon Musk, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Co. ticken. Der Befund: Sie sind im marxistischen Sinne eine «Klasse für sich», eine soziale Gruppe mit leistungsorientierter, missionarischer und demokratisch inkonsequenter Ideologie. Das klingt nicht sehr sympathisch, ist aber sehr einträglich. Und das auch zu Covidzeiten, wie wir jetzt dank einer Auswertung der Nichtregierungsorganisation Inequality.org wissen: Die Vermögen von Musk, Bezos und Zuckerberg sind in den 20-Corona-Monaten um 138 Milliarden, 100 Milliarden respektive gut 70 Milliarden Dollar gestiegen.

Weniger Geld ist bei der Deutschen Bahn vorhanden. Lokführer gehen nächste Woche deshalb in eine zweite Streikrunde. Zum Glück sorgt die Bahn aber wieder für ein Ersatzangebot, wie sie schreibt. Die Nervosität auf Social Media scheint diese Aussicht nicht zu lindern. (chm)

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