Wirtschaft

Neue Studie: Die klassischen Chefs werden weniger

Führungs-, Selbst- und Sozialkompetenzen gewinnen an Bedeutung bei der Büroarbeit. (Symbolbild)

Führungs-, Selbst- und Sozialkompetenzen gewinnen an Bedeutung bei der Büroarbeit. (Symbolbild)

Es findet eine Verlagerung von Führungsfunktionen hin zu Führungsrollen statt. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Hochschule für Wirtschaft Zürich.

(mg) Was für Kompetenzen werden künftig von Nachwuchskräften in unteren und mittleren Kaderpositionen in Unternehmen gefordert? Dieser Frage gingen Forscher der Hochschule für Wirtschaft Zürich im Auftrag des Kaufmännischen Verbands nach. So würden etwa Führungs-, Selbst- und Sozialkompetenzen an Bedeutung gewinnen, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.

Was die Studie ebenfalls feststellt: Der Bedarf nach klassischen Führungskräften wird abnehmen. Mitarbeitende hingegen, die über Führungskompetenzen verfügen, werden gefragter denn je. «In Zukunft müssen viel mehr Mitarbeitende Führungskompetenzen mitbringen, als dies noch vor kurzem der Fall war. Sie sind in unterschiedlichen Projekten tätig, übernehmen einmal den Lead und sind ein andermal Fachkräfte. Das bedeutet, es gibt nicht mehr nur die klassische Führungskraft, sondern der Lead wechselt projektabhängig», lässt sich Studien Co-Autorin Sybille Sachs in der Mitteilung zitieren.

Weiter folgte die Studie, dass durch die Digitalisierung und Automatisierung Routinearbeiten in vielen Fällen wegfallen werden, weshalb Methodenkompetenzen wie Kreativität, Problemlösungs- sowie Entscheidungskompetenzen an Bedeutung gewinnen. Ebenfalls immer wichtiger würden IT-Anwendungskompetenzen.

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