Wirtschaft

Nach Triebwerk-Panne: Swiss groundet 29 Bombardier-Maschinen – Dutzende Flüge annulliert

Bleiben zumindest teilweise am Boden: Die 29 Bombardier-Jets der Swiss.

Bleiben zumindest teilweise am Boden: Die 29 Bombardier-Jets der Swiss.

Die Fluggesellschaft unterzieht alle Flieger der kanadischen Herstellerin Bombardier einer umfassenden Inspektion. Nur falls diese positiv verläuft, dürfen die Flugzeuge wieder abheben.

Die Fluggesellschaft Swiss hat ein grosses Problem mit ihren neuen Bombardier-Flugzeugen. Alle Flieger, die zurück nach Genf und Zürich fliegen, werden einer vier- bis fünfstündigen Inspektion unterzogen. Man sei im engen Kontakt mit Triebwerkhersteller von Pratt & Whitney und Airbus sowie sämtlichen Behörden. Dazu zählt auch das Bundesamt für Luftfahrt BAZL. Vereinzelte Flüge sind noch unterwegs, wie viele kann die Swiss-Sprecherin nicht sagen.

Am Nachmittag meldete sich die Cockpit-Crew der Swiss zu Wort:

Alleine ab Genf sind heute Dienstag bislang 18 Flüge annulliert worden, wie der Webseite des Flughafens Genf zu entnehmen ist. In Zürich wurden bisher 22 Flüge annulliert. Dazu gehören Flüge nach Berlin, Frankfurt, Paris und London.

Am Dienstagmorgen waren bei einem Bombardier CS300 auf dem Flug von London nach Genf Triebwerkprobleme aufgetreten. Die Maschine musste in Paris statt Genf landen.

Das war schon die dritte Triebwerk-Panne mit Bombardier-Flugzeugen bei der Swiss innert weniger Monate.

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