Pleite
Mit Alno Schweiz ist der nächste Küchenbauer konkurs – 45 Angestellte betroffen

Nach dem Traditionshaus Bruno Piatti ist nun auch Alno Schweiz mit Sitz in Nidau konkurs. Beide Küchenbauer waren Tochterfirmen der deutschen Alno, die schon seit längerem mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat.

Philipp Felber
Merken
Drucken
Teilen
Küchenbauer Alno

Küchenbauer Alno

Keystone
Alno ist nicht der erste Küchenbauer, der Konkurs anmeldet. Mitte September ging bereits das Traditionshaus Bruno Piatti pleite.

Alno ist nicht der erste Küchenbauer, der Konkurs anmeldet. Mitte September ging bereits das Traditionshaus Bruno Piatti pleite.

Keystone

Nun hat es den nächsten Schweizer Küchenbauer erwischt: Alno Schweiz ist endgültig Konkurs. Dies bestätigt das Konkursamt Seeland auf Anfrage. Bereits am 5. Oktober wurde die provisorische Nachlassstundung aufgehoben. In der Folge wurde der Konkurs verhängt. Heute wurde der Konkurs nun im Schweizerischen Handelsblatt veröffentlicht.

Im Verwaltungsrat von Alno Schweiz ist Max Müller. Er hat Anfang September Forster Küchen, eine andere Alno-Tochter, erworben. Von der Pleite betroffen sind rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach dem Ende des Traditionshauses Bruno Piatti Mitte September ist nun die nächste Alno-Tochter an der Reihe. Der deutsche Alno-Konzern war bereits seit längerem in der Krise. Mitte Juli dieses Jahres hatte der Konzern Insolvenz angemeldet. In Deutschland sind nun Insolvenzverwalter am Drücker. Derweil hat mit Alno Schweiz die letzte Tochtergesellschaft von Alno in der Schweiz Konkurs angemeldet.