Coronavirus - Tourismus

Mehr Hotelübernachtungen im Februar trotz ausbleibender China-Gäste

Die Schweizer Hotellerie hat im Februar noch von steigenden Touristenzahlen profitiert - im Bild Skifahrer am 15. Februar 2020 in Sörenberg.

Die Schweizer Hotellerie hat im Februar noch von steigenden Touristenzahlen profitiert - im Bild Skifahrer am 15. Februar 2020 in Sörenberg.

Das Coronavirus hat im Februar noch keine Spuren in der Schweizer Hotellerie hinterlassen. Die Hotelübernachtungen kletterten um 6,4 Prozent auf 3,31 Millionen. Sowohl Schweizer als auch ausländische Gäste schliefen häufiger in den hiesigen Hotels.

Bereits im Januar war die Zahl der Logiernächte um 6,3 Prozent in die Höhe geklettert. Insgesamt nahmen die Übernachtungen in den ersten beiden Monaten 2020 damit um 6,4 Prozent auf 6,3 Millionen zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag anhand von provisorischen Ergebnissen bekannt gab.

Die Zahl der Schweizer Gäste erhöhte sich in den ersten zwei Monaten um 7,2 Prozent auf 6,23 Millionen. Bei den ausländischen Gästen gab es ein Plus von 5,5 Prozent auf 3,09 Millionen Übernachtungen.

Zahl der Gäste aus China bricht ein

Die Zahl der Hotelübernachtungen von Gästen aus China brach aber laut dem Verband Schweiz Tourismus im Februar um fast 62 Prozent ein. Die chinesische Regierung hatte Ende Januar Gruppenreisen ins In- und Ausland gestoppt.

In absoluten Zahlen ausgedrückt resultierte ein Minus von mehr als 62'000 Logiernächten der Gäste aus China, Hongkong und Taiwan. Das ist eine vergleichsweise kleine Zahl im Vergleich zu den gesamten Beherbergungen - der Februar ist kein typischer Reisemonat für asiatische Touristen in der Schweiz.

Die Scharte wurde von den Gästen aus den Euroländern (+16%) mehr als ausgewetzt. Sie machten so zahlreich wie schon lange nicht mehr Ferien in der Schweiz, erklärte Schweiz Tourismus.

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