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Medienberichte: UBS-CEO Sergio Ermotti soll noch in diesem Jahr zurücktreten

Sergio Ermotti soll dem Management seinen Rücktritt angekündigt haben.

Sergio Ermotti soll dem Management seinen Rücktritt angekündigt haben.

Die Grossbank sei bereits auf der Suche nach einem Nachfolger, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.

(wap) Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf informierte Kreise mitteilt, sucht die UBS nach einem Nachfolger für ihren CEO Sergio Ermotti. Dieser werde nicht Iqbal Khan heissen: Der im letzten Herbst von der CS zur UBS gestossene Star-Banker sei noch zu wenig lange bei der Bank, so die Meldung von Bloomberg weiter.

Mehrere Schweizer Medien haben die Meldung am Freitag aufgenommen. Demnach hat Ermotti dem Management seinen Rücktritt im Laufe des Jahres in Aussicht gestellt. Über die Gründe wird spekuliert. Das Finanzblog «Inside Paradeplatz» stellt einen Zusammenhang mit der Paris-Affäre her. Bei dieser wurde die Bank vor einem Jahr in Frankreich in erster Instanz verurteilt, Steuerbetrug ermöglicht zu haben. Die Bank kritisiert das Urteil als politisch motiviert. Im Sommer wird das Verfahren in zweiter Instanz neu aufgerollt.

Man kommentiere die Meldung nicht, hiess es bei der UBS auf Anfrage.

Der 59-jährige Ermotti ist seit 2011 CEO der UBS. Der einstige Banklehrling kehrte damals aus dem Ausland zurück zu seinen beruflichen Wurzeln und übernahm die UBS-Führung von Oswald Grübel. Über einen möglichen Rücktritt des Tessiners an der Spitze der Schweizer Grossbank wird seit längerem spekuliert. Vor zwei Jahren hiess es beispielsweise, es sei ein Doppelrücktritt in zwei Jahren mit Verwaltungsratspräsident Axel Weber vorgesehen. Dann, letzten November, berichteten Medien aus dem Umfeld Ermottis, er solle bereits im Frühling 2021 abtreten.

Zuletzt musste die UBS Ende Januar für 2019 wegen des schwierigen Umfelds, des teuren Konzernumbaus und Abschreibungen einen Gewinnrückgang vermelden. Der Überschuss fiel allerdings höher aus als von Experten erwartet. Zudem musste die Grossbank - wie ihre Schweizer Konkurrentin Credit Suisse - beim Renditeziel zurückrudern.

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Thomas Gottstein, neuer CEO der Credit Suisse nahm am Rande der Bilanzmedienkonferenz Stellung zu seinem Vorgänger und dessen Abgang und sagte, worauf er den Fokus der Bank legen wolle. (13.2.2020)

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