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Hilti mit Gewinnsprung trotz Nachfrageflaute in Südeuropa

Baugeräte-Hersteller Hilti trotz der Nachfrageflaute in Südeuropa (Archiv)

Baugeräte-Hersteller Hilti trotz der Nachfrageflaute in Südeuropa (Archiv)

Der Baugeräte-Hersteller Hilti hat den Gewinn trotz des Nachfrageeinbruchs in Südeuropa in den ersten acht Monaten 2012 mehr als vervierfacht. Das Nettoergebnis nahm von 25 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode auf 104 Mio. Fr. zu.

Der Überschuss ist damit bereits höher als im ganzen Jahr 2011 (97 Mio. Fr. Reingewinn). Der Umsatz nahm von Januar bis August 2012 um 7 Prozent auf 2,786 Mrd. Fr. zu, wie Hilti am Donnerstag mitteilte.

Während der Hersteller von Bohrhämmern und anderen Elektrowerkzeugen in Südeuropa die Auswirkungen der Schuldenkrise deutlich spürte, erzielte er in Zentral- und Nordeuropa ein Wachstum von knapp 10 Prozent.

Im zweitwichtigsten Markt, Nordamerika, stieg der Umsatz von Hilti in Lokalwährungen um 17 Prozent, in Lateinamerika gar um 38 Prozent. Auch in den Regionen Asien/Pazifik (+11 Prozent) und Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika (+11 Prozent) wuchs Hilti zweistellig.

Das Liechtensteiner Unternehmen hat seinen Anteil in Wachstumsregionen ausgebaut und davon profitiert. Hilti konzentriere sich auch künftig auf die Profitabilität und investiere selektiv in profitable Wachstumsbereiche, erklärte CEO Bo Risberg.

2011 war der Gewinn um ein Drittel getaucht wegen Währungseinbussen durch die Frankenstärke, Materialpreiserhöhungen und Investitionen in Schwellenländer und neue Geschäfte. Für 2012 stellt Risberg ein Wachstum "im mittleren einstelligen Bereich" und ein "stark überproportionales" Gewinnwachstum in Aussicht.

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