Griechenland steht seit dem Sommer wieder auf eigenen Füssen, nachdem das dritte EU-Hilfsprogramm ausgelaufen ist. Seit 2010 hatte der schuldengeplagte Staat fast 290 Milliarden Euro bekommen.

Der Haushalt geht von einem Primärüberschuss, bei dem die Kosten für den Schuldendienst ausgeklammert werden, von 3,6 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Die EU-Kommission hat bereits grünes Licht für das Budget gegeben, die Regierung in Athen aber aufgefordert, weitere Reformen umzusetzen.

Der Schuldenberg des Landes dürfte 2019 mit erwarteten knapp 168 Prozent des Bruttoinlandsproduktes noch immer der höchste in der Euro-Zone sein.