Zusammen mit dem Förderfond «Engagement Migros» will die Mava-Stiftung der Kreislaufwirtschaft in der Schweiz zu ersten Erfolgen verhelfen.

Hinter Mava stehen die Roche-Erben und Nachkommen von Luc Hoffmann.

Lange Jahre fokussierte die Stiftung als eine der grössten Geldgeberinnen Europas eher auf den Natur- und Landschaftsschutz. «Nach Jahrzehnten der Anstrengung wuchsen die Zweifel, ob das Erreichte langfristig gesichert werden kann», erläutert Holger Schmid von der Mava-Stiftung gegenüber der «NZZ am Sonntag» das Engagement für den neuen Ansatz.

Die Idee dahinter: Nichts geht verloren oder wird zu giftigem Müll. «Wir hoffen, dass ein Markt entsteht, auf dem sich kreative Unternehmer etablieren können», sagt Schmid. Für die Projekte unter dem Namen «Circular Economy Switzerland» setzt Mava auf die Mitarbeit von Schweizer Städten. Diese könnten über Vorgaben bei der Beschaffung einen Markt schaffen, der kreativen Unternehmen Raum gibt.

Derzeit hätten die Städte Basel, Bern und Lausanne Interesse angemeldet, erklärt Schmid.