Wirtschaft

Fenaco erhöht Lohnsumme im nächsten Jahr um 1 Prozent

Fenaco-Mitarbeitende im unteren Lohnsegment können im nächsten Jahr mit einer stärkeren Lohnerhöhung rechnen.

Fenaco-Mitarbeitende im unteren Lohnsegment können im nächsten Jahr mit einer stärkeren Lohnerhöhung rechnen.

Die Agrargenossenschaft Fenaco erhöht im nächsten Jahr die Gesamtlohnsumme der Mitarbeitenden um 1 Prozent und gewährt neu einen 15-tägigen Vaterschaftsurlaub.

(agl) Von der Erhöhung der Lohnsumme sollen besonders Mitarbeitende im unteren Lohnsegment profitieren, schreiben die Agrargenossenschaft Fenaco sowie die Gewerkschaften Unia und Syna am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Diese würden 2021 eine generelle Lohnerhöhung von 50 Franken erhalten, was rund einem Drittel der gesamten Lohnerhöhungen entspricht.

Wie die Landi-Betreiberin weiter schreibt, ist rund die Hälfte der Summe für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Betrachte man die für das nächste Jahr erwartete negative Teuerung, entspreche die Erhöhung der Lohnsumme einer «deutlichen Reallohnerhöhung», so Fenaco.

Ab kommendem Jahr 15 Tage Papizeit

Weiter teilen Fenaco, Unia und Syna mit, dass die Landi-Betreiberin beim Vaterschaftsurlaub ab dem nächsten Jahr über das neue gesetzliche Minimum von zehn Tagen hinauszugehen wird. Frisch gebackene Väter, die für die Agrargenossenschaft Fenaco arbeiten, dürfen demnach künftig 15 Tage respektive drei Wochen zu Hause bleiben.

Unter dem Einbezug der Sozialpartner will Fenaco zudem eine Lohngleichheitsanalyse durchführen, bei der die Löhne aller Arbeitnehmenden im Gesamtarbeitsvertrag überprüft werden. Bei der letzten Analyse im Jahr 2016 seien keine Lohndiskriminierungen festgestellt worden, heisst es.

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