Vulkan
Drei Jahre sparten sie für Ferien – dann kam die Aschewolke

«Wie ne More» sparte die Familie Lüscher für Ferien auf Mallorca. Doch daraus wurde nichts. Der Vulkanausbruch machte ihnen einen Strich durch die Rechnung und sie verbrachten ihre Ferien unfreiwillig zu Hause in Oberentfelden. Schöne Überraschung: Sie bekamen ihr Geld zurück.

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Drei Jahre sparten sie für Ferien – dann kam die Aschewolke

Drei Jahre sparten sie für Ferien – dann kam die Aschewolke

Die soeben zu Ende gegangenen Frühlingsferien verbrachte die neunköpfige Familie Lüscher-Masur aus Oberentfelden mit den Kindern Michael (19), Nicole (16), Stefanie (14), Marco (12), Fabienne (10), Marcel (8) und Martin (7) zu Hause. Unfreiwillig, denn als die Eltern Markus Lüscher und Beatrice Masur-Lüscher (beide 48) sich endlich wieder einmal zu zweit erholen und eine Woche ganz für sich auf Gran Canaria verbringen wollten, machte ihren Flugplänen die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull einen Strich durch die Rechnung.

«Da spart man drei Jahre und freut sich wie ne More...», beschreibt Markus Lüscher seine Gefühlslage, als die Absage kam. Der Schock, nicht ausspannen zu können, sei schlimmer gewesen als die Ungewissheit, ob das Geld verloren sei oder nicht. Die freudige Überraschung folgte zwei Tage nach dem geplatzten Abflug: Kuoni erstattete die 3000 Franken. Lüscher-Masurs reinvestieren sie gleich wieder. «Wir nehmen im Herbst nochmals einen Anlauf», so der Familienvater, der wieder Gran Canaria buchte – inklusive Schwiegermutter und des ältesten Sohns Michael (fehlt auf dem Familienfoto) zum Kinderhüten. (trö)