Vorsorge

CS-Studie: Frühpensionierung dürfte immer schwieriger zu finanzieren sein

Frühzeitig in die Rente: Künftig dürfte das laut einer Vorsorgestudie immer schwieriger zu finanzieren sein. (Symbolbild)

Frühzeitig in die Rente: Künftig dürfte das laut einer Vorsorgestudie immer schwieriger zu finanzieren sein. (Symbolbild)

Laut einer Vorsorgestudie der Grossbank Credit Suisse wird die Finanzierung einer Frühpensionierung für künftige Generationen immer schwieriger. Um so mehr gewinne das private Sparen an Bedeutung.

(dpo) Rund die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer gehe bereits vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter frühzeitig in Rente. Doch für zukünftige Generationen dürfte eine Frühpensionierung immer schwieriger werden. Zu diesem Schluss kommt eine Vorsorgestudie der Credit Suisse, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Mehrere Faktoren würden die zukünftige Finanzierung von Frühpensionerungen erschweren. So bremsen laut den Studienautoren die aktuell tiefen Zinsen den Vermögensaufbau der heutigen Erwerbstätigen. Zudem würden die Altersguthaben der Erwerbstätigen seit Jahren geringer verzinst als jene der Rentner, und die Umwandlungssätze sänken auf breiter Front.

Angesichts den sinkenden Pensionskassenleistungen gewinne das private Sparen nochmals an Bedeutung, heisst es in der Mitteilung. Das scheint vielen bewusst zu sein: Gemäss der Studie zahlen etwa zwei Drittel der angehenden Frühpensionierten regelmässig in die Säule 3a ein, gegenüber 53 Prozent aller Schweizer Erwerbstätigen. Zudem zahlten die angehenden Frühpensionierten im Durchschnitt höhere Beträge in die Säule 3a ein.

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