Wirtschaft

CS-Studie: Die Industrie hat den Einbruch durch die Coronakrise wieder wettgemacht

Der PMI für die Industrie hat sich wieder erholt. (Symbolbild)

Der PMI für die Industrie hat sich wieder erholt. (Symbolbild)

Der von der Credit Suisse erhobene Purchasing Manager's Index (PMI)  der Industrie liegt beinahe wieder auf dem Stand von vor der Krise. Im Dienstleistungssektor zeichnet sich sogar ein Wachstum ab.

(sku) Der am Montag veröffentlichte PMI zeigt die Ergebnisse der Juli-Umfrage bei den Einkäufern von Schweizer Unternehmen. Wie Credit Suisse schreibt, hat der Industrie-PMI den Einbruch wieder wettgemacht und befindet sich nun beinahe wieder auf dem Stand von vor der Coronakrise. Mit einem Wert von 49.2 Zählern liege er sogar höher als im Vorjahr. Der PMI für den Dienstleistungssektor deute auf ein Wachstum hin.

Mittlerweile hätten sich zudem auch die Lieferzeiten wieder normalisiert, und es werde weniger Kurzarbeitsentschädigung in Anspruch genommen. Trotz der höheren Produktion hätten aber sowohl die Bestände der Verkaufs- als auch diejenigen der Einkaufslager im Juli abgenommen. Der nach wie vor sinkende Auftragsbestand lasse erwarten, dass die Erholung der Produktion in Zukunft eher schleppend verlaufen werde, so die Mitteilung der CS. Daher bleibe die Lage auf dem Arbeitsmarkt angespannt. Aufgrund der Coronakrise kauften aber mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen mehr im Inland und in der EU ein.

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