Gleichzeitig blieb der Betriebsgewinn trotz diverser Investitionen und eines positiven Einmaleffekts im Vorjahr stabil. Den Aktionären sollen wie schon im Vorjahr 0,80 Franken je Aktie ausgeschüttet werden.

In konkreten Zahlen bedeutet das Wachstum eine Umsatzsteigerung von 7,6 Prozent auf das Rekordniveau von 409,5 Millionen Franken, wie Calida am Freitag mitteilte. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag unverändert bei 21,6 Millionen.

Unter dem Strich schaute ein um 5,3 Prozent höherer Reingewinn von 17,8 Millionen Franken heraus. Analysten hatten mit einer stabilen Gewinnentwicklung gerechnet.

Wachstum durch E-Commerce und Digitalisierung

Das Unternehmen führt das Wachstum auf die konsequente Umsetzung ihrer Strategie zurück. Man habe sich auf das organische Wachstum konzentriert und mit fokussierten Investitionen den Gesamtmarkt übertroffen. Sämtliche Marken und alle Vertriebskanäle - Retail, Wholesale und E-Commerce - trugen dabei zum Wachstum bei.

Dabei betont die Bekleidungsherstellerin den Fokus auf E-Commerce und Digitalisierung. Die Weiterentwicklung des Online-Vertriebskanals lag denn auch im Fokus der Unternehmensstrategie, und der im Vorjahr erworbene deutsche Online-Händler Reich wurde mit den Online-Plattformen auf www.calida.com zusammengeführt.

Dadurch seien die E-Commerce-Umsätze 2018 gegenüber dem Vorjahr um 42 Prozent gestiegen. Den Anteil des Online-Handels am gesamten Gruppenumsatz beziffert Calida auf rund 11 Prozent.

Weitere Investitionen geplant

Im veränderten Verhalten der Konsumenten sehe Calida denn auch weiterhin eine grosse Chance. Um diese wahrzunehmen, seien weitere Investitionen in die Digitalisierung, E-Commerce und Omni-Channel sowie Internationalisierung geplant.

Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den Zielmärkten schätzt die Gruppe allerdings weiterhin schwierig ein. Trotzdem rechne man für 2019 mit stabilen Erträgen und Ergebnissen.