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Börse dank Finanzwerten auf Erholungskurs - SMI steigt 1,36 Prozent

Schweizer Börse erholt sich wieder (Archiv)

Schweizer Börse erholt sich wieder (Archiv)

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich von seinen deutlichen Vortagesverlusten erholt. Die Sorgen um Griechenland rückten vor zahlreichen positiven Unternehmensnachrichten wieder etwas in den Hintergrund.

So legten Clariant, Geberit und Synthes Zahlen vor. Nestlé profitierten von starken Ergebnissen des Konkurrenten Unilever und Roche konnten mit positiven Studiendaten aufwarten.

Zudem zeichneten sich Fortschritte für Griechenland ab. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, rechnet fest mit einem Erfolg der Anstrengungen, das verschuldete Griechenland vor einer Staatspleite zu bewahren.

Positive Impulse gab es auch vom freundlichen Handelsverlauf in den USA, wo ebenfalls zahlreiche Bilanzen und grosse Übernahmepläne für gute Stimmung sorgten.

Der SMI schloss mit einem Plus von 1,36 Prozent auf 6665,84 Zähler. Der breite SPI gewann 1,17 Prozent auf 5896,86 Zähler.

Clariant hielten sich mit plus 2,6 Prozent unter den SMI/SLI-Spitzenreitern. Der Chemiekonzern hat mit den Zahlen die Erwartungen der Experten auf allen Ebenen übertroffen. Dichtauf folgen Geberit mit Aufschlägen von 2,3 Prozent. Der Sanitär-Konzern ist gut ins neue Jahr gestartet.

Die defensiven Index-Schwergewichte Nestlé und Roche schoben den SMI zusätzlich an. Nestlé profitierten mit plus 1,8 Prozent von guten Unilever-Zahlen.

Roche wurden derweil von einer erweiterten Zulassung von Tarceva in der EU und guten Nachrichten zum Produktkandidaten Taspoglutid getragen und kletterten um 1,3 Prozent. Die Aktien der Grossbanken UBS (+2,2%) und Credit Suisse (+1,5%) erholten sich nach den zuletzt erlittenen Verlusten.

Im breiten Markt schossen Panalpina um 10 Prozent hoch. Der Logistikdienstleister übertraf mit dem ausgeglichenen Reinergebnis im ersten Quartal die Erwartungen am Markt. Für Temenos ging es um 7,5 Prozent nach oben. Nachdem die Titel des Softwareunternehmens noch mit Verlusten auf die Zahlen reagiert hatten, halfen am Nachmittag Übernahmegerüchte durch SAP.

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