CES

Blick in die Zukunft: Die Elektronik-Trends für 2012

Die neue Drohne von Parrot in Aktion

Die neue Drohne von Parrot in Aktion

Zum Auftakt der Cosumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wurden die zukünftigen Trends in der Ektronik vorgestellt. Lesen Sie, warum Smartphones bald nur noch 190 Franken kosten und weshalb man Laptops aus dem Helikopter wirft.

Günstige Smartphones sind im Trend: In Schwellenländern wie China, Brasilien, Indien oder Indonesien steht an erster Stelle das Smartphone, es verdrängt zunehmend das herkömmliche Handy. Menschen, die in Schwellenländern zu Geld kommen, kaufen sich als erstes ein günstiges Smartphone, noch vor Fernsehern, Notebooks oder anderen Geräten. Hersteller wie HTC, Nokia oder Huawei werden sich im Jahr 2012 also bemühen, leistungsfähige Smartphones für weniger als 200 Dollar (190 Franken) anzubieten.

Die Ultrabooks kommen

Ein weiterer Trend geht in Richtung des Ultrabooks: Diese Laptops haben eine kurze Startzeit, eine lange Akkulaufzeit und können mit dem Verzicht auf ein CD-Laufwerk besonders schlank und leicht gebaut werden. Es wird erwartet, dass Ultrabooks 2012 einen Marktanteil von 40% erreichen werden. Mit diesen Geräten wollen Hersteller wie Dell, HP oder Lenovo ein Konkurrenzprodukt zu den Tablet-Computern auf den Markt bringen.

Alles wird drahtlos

«Es ist eine drahtlose Show. Bei allen Geräten geht es um Vernetzung und Mobilität», sagt Shawn Dubravac, Forschungschef des US-Branchenverbands Consumer Electronics Associaton. Die drahtlosen Verbindungen sollen zukünftig nicht nur bei Computern und Laptops zum Einsatz kommen, sondern auch im medizinischen Bereich, bei Küchengeräten, oder im Auto. Der vernetzte «intelligente» Haushalt will erreicht werden.

Das Smartphone als Zahlungsmedium

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Zukunft ist das bargeldlose Bezahlen via Smartphone. «Near field Communication» heisst die Technologie, mit der man im «Vorbeigehen» bargeldlos bezahlen kann. Das Nexus S Smartphone von Google stellt mit «Google Wallet» bereits ein Programm dieser Art zur Verfügung. Weitere Hersteller sollen nun folgen.

One Laptop per Child

Ebenfalls vorgestellt wird das Projekt« XO 3.0» der Organisation One Laptop per Child (OLPC). Ziel des Projekts ist es Kinder in Drittweltländern zukünftig mit günstigen Laptops auszustatten. Gemäss bazonline.ch hat die Organisation zusammen mit Marvell,ein 100-Dollar-Laptop entwickelt, das mit Sonnenenergie oder mit einer Kurbel angetrieben werden kann. Um auch Kinder in schwer zugänglichen Teilen der Welt zu erreichen, solleb die Laptops sogar aus Helikoptern geworfen werden.

Allerlei Gadgets

Neben den seriöseren Machenschaften der Hersteller werden natürlich auch viele mehr oder weniger nützliche Gadgets präsentiert. Darunter iPhone-Adapter, die Herzfrequenz und Sauerstoffanteil im Blut messen, Laptoptaschen mit eingebauten Lautsprechern, Geräte mit denen man den Fokus eines Fotos nachträglich verändern kann und die neue, ferngesteuerte Drohne von Parrot, die Live-Videos in HD-Qualität macht.

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