Wirtschaft

Baloise Group: Nichtlebengeschäft leidet wegen Corona-Schadenaufwendungen

Wegen Corona-Schadenaufwendungen sank das Betriebsergebnis der Baloise Group im Nichtlebengeschäft.

Wegen Corona-Schadenaufwendungen sank das Betriebsergebnis der Baloise Group im Nichtlebengeschäft.

Zum Semesterabschluss 2020 verzeichnete die Baloise Group ein schlechteres Betriebsergebnis im Nichtlebengeschäft. Grund dafür waren Corona-Schadenaufwendungen.

(dpo) Das Betriebsergebnis (EBIT) des Nichtlebengeschäfts von Baloise verschlechtert sich aufgrund der Corona-Schadenaufwendungen und tieferer Erträge aus den Kapitalanlagen um 40 Prozent auf 135,7 Millionen Franken gegenüber rund 226 Millionen im Vorjahr 2019. Dies schreibt der Basler Versicherer in einer Mitteilung am Donnerstag zum Semesterabschluss.

Zudem erzielte die Baloise Gruppe im ersten Halbjahr 2020 einen Aktionärsgewinn von 177,7 Millionen, was einem Minus von 217,3 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Geschäftsvolumen sank von 6 Milliarden Franken auf rund 5,4 Milliarden. Die im Vergleich zum Vorjahr tieferen Werte sind laut eigenen Angaben hauptsächlich auf einmalige Steuereffekte zurückzuführen, welche die Zahlen von 2019 positiv beeinflusst haben. Zudem kämen negative Einflüsse der Coronapandemie dazu.

Die Gruppe konnte dagegen das Prämienvolumen des Nichtlebengeschäfts dank Akquisitionen um rund 7 Prozent auf 2,4 Milliarden steigern. Das Betriebsergebnis des Lebengeschäfts verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 23,5 Prozent auf rund 131 Millionen. Das sei auf einen geringeren Reserveverstärkungsbedarf zurückzuführen.

Die Baloise Bank erzielte mit 12,9 Millionen ein operatives Ergebnis über dem Vorjahresniveau. Allerdings sind davon 4,8 Millionen an Sonderrückstellungen nicht mitberechnet, womit der Reingewinn auf 8,8 Millionen sinkt.

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