Swiss Decommissioning AG

Alpiq will mit Abbruch von AKW Geld verdienen

Das AKW-Mühleberg an der Aare bei Bern (Archiv)

Das AKW-Mühleberg an der Aare bei Bern (Archiv)

Der Energiekonzern Alpiq stösst in ein neues Geschäftsfeld vor: Die Stilllegung und den Abbruch von Atomkraftwerken. Mit der Swiss Decommissioning AG hat Alpiq eine neue Tochter gegründet, mit der man sich frühzeitig auf dem Markt positionieren will.

Das neue Unternehmen soll Gesamtlösungen für den Nachbetrieb und den Rückbau von Kernenergieanlagen sowie für den Strahlenschutz und die Dekontamination anbieten, hiess es am Montag in einem Communiqué. Die dafür notwendigen Kompetenzen seien bereits konzernintern bei der deutschen Tochter Kraftanlagen Heidelberg GmbH vorhanden.

Die Kraftanlagen Heidelberg GmbH ist unter anderem in Deutschland am Abbruch der Atomkraftwerke Würgassen, Obrigheim, Isar 1, Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 beteiligt.

Die Gründung der Swiss Decommissioning AG sei ein weiterer Schritt in der Umsetzung der neuen Strategie, hiess es von Seiten der Alpiq weiter. Alpiq will seine Tätigkeit in der Industrie- und Anlagentechnik ausbauen. "Der Schritt erfolgt aus industrieller Logik", sagte Alpiq-CEO Jasmin Staiblin an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

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