Insgesamt brach der Gewinn um 41 Prozent auf 3,41 Milliarden US-Dollar ein, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. An die Aktionäre will Glencore dennoch unverändert eine Dividende von 0,20 Dollar je Aktie ausschütten und es soll ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 2 Milliarden aufgelegt werden.

Der Betriebsgewinn von Glencore nahm derweil auf Stufe EBIT um 8 Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar zu. Im Marketing-Geschäft wurde ein operativer Gewinn von 2,41 Milliarden erzielt, was jedoch 17 Prozent unter Vorjahr und auch am unteren Rand des Langfristziels von 2,2 bis 3,2 Milliarden liegt.

Glencore hat nach wie vor hohe Schulden. Die Nettoverbindlichkeiten nahmen per Ende Jahr um 11 Prozent auf 13,2 Milliarden Dollar zu.

Mit Blick nach vorne blieb das Unternehmen vage. "Unser Rohstoffportfolio und seine Schlüsselrolle beim Übergang von Energie und Mobilität zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ermöglichen es uns, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken und uns darauf zu fokussieren, dauerhaft einen nachhaltigen Wert für alle unsere Aktionäre zu schaffen", wird Konzernchef Ivan Glasenberg in der Mitteilung zitiert.