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Gültigkeitsdauer der Zertifikate soll verkürzt werden: Das sagen Politiker und Passanten dazu

Der Bundesrat hat am Dienstag härtere Corona-Massnahmen in die Vernehmlassung gegeben, welche die Kantone nun beraten. Ein Vorschlag ist, dass die Gültigkeitsdauer der Tests verkürzt wird. So will man mehr Corona-Fälle entdecken, aber so wächst auch der Druck auf die Ungeimpften.

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«Es ist ein Mist», sagt eine Frau vor dem Testzentrum in Aarau gegenüber TeleM1. Eine andere findet es eine gute Idee, dass der Bundesrat die Gültigkeit der Tests verkürzen will. PCR-Tests sollen noch zwei Tage gelten, Antigenschnelltests nur noch einen Tag, so der Vorschlag der Landesregierung. Sie ist nun in den Kantonen in Vernehmlassung. Vor dem Testzentrum in der Kantonshauptstadt sind die Meinungen auf jeden Fall gespalten.

Auch bei den Politikern ist man sich nicht einig. SVP-Nationalrätin Martina Bircher etwa geht der Vorschlag zu weit. So steige der Druck auf Personen, die nicht geimpft sind, nur noch weiter. «Der Bundesrat beabsichtigt damit nur, alles noch unbequemer zu machen.» Die Message sei klar: Impfen ist einfacher. Genau dies begrüsst die SP-Nationalrätin Gabriela Suter. «In dieser Situation scheint mir der Vorschlag zumutbar», sagt sie gegenüber TeleM1. Es gebe aber eine gute Alternative, so Suter. Das Impfen.

Ob dir verkürzte Gültigkeitsdauer bald eingeführt wird, das entscheidet der Bundesrat wohl am Freitag. (gue)

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