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Kestenholz
«Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein»: Diese Familie führte eine Hilfsaktion für eine kenianische Schule durch

Diese Reise wird Familie Mathys nicht so schnell vergessen: Sie verbrachte vier Wochen in Kenia. Aber nicht für einen Urlaub – sie war in dieser Zeit richtig fleissig. Die Familie aus Kestenholz half etwa beim Errichten des Schulhausdaches und sorgte mit einer Solar-Anlage dafür, dass es im Schulzimmer Licht gibt.

Online-Redaktion
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Für vier Wochen ist die Familie Mathys/Hürzeler aus Kestenholz in Kenia in eine ganz andere Welt eingetaucht. Eine Welt voller Lebensfreude – trotz Armut. Die Familie aus Kestenholz hat im Vorfeld Zeit und Geld investiert, um Hilfsgüter zu sammeln. Diese wurden im Oktober schliesslich den Schulkindern in Kenia verteilt. Ein Junge staunte etwa über seine neuen Turnschuhe.

«Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein», sagt Pascale Mathys. Das sei manchmal unangenehm gewesen – zu wissen, dass man es 1000 Mal besser habe als sie.

Die Familie schwitzte in Kenia nicht nur wegen des Wetters, sondern auch wegen der Mitgestaltung des Schulhauses. Sohn Sebastian (11) pflasterte die Wände. Er freute sich zusammen mit den Schulkindern über das Ergebnis.

Vater Sascha Hürzeler holte sich seine Ferienbräune nicht am Strand, sondern auf dem Schulhausdach. Dort kümmerte er sich um das Herzstück des Familienprojekts: die Installation der Solaranlage. Die Schulkinder staunten und freuten sich über das Licht im Klassenzimmer. Für die Familie aus Kestenholz der «Magic-Moment» ihrer Reise.

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