Seniorenvereinigung Oberentfelden
Frühlingswanderung 27. März 2019 Schöftland

Rolf Häusler
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28 Senioren bestiegen am Mittwoch-Nachmittag die AVA-S14 nach Schöftland. Dort begrüsste Edi Matter die Wanderer. Bei sonnigem Wetter und einer kalten Bise starteten wir über den Schlossplatz auf die andere Seite der Hauptstrasse. Durch das Industriegebiet, vorbei an vielen kleinen und mittleren Betrieben, gelangten wir an den Waldrand ausserhalb von Schöftland.

Auf einem gut gepflegten Wanderweg, einem Bächlein entlang, und links etwas weiter weg vom bekannten „Ruederche“, ein 10,7 Kilometer langer Bach, erreichten wir die Abzweigung Niederhofenstrasse. Links von uns sah man die alte Bogenbrücke, erbaut Anno 1881. Gleich daneben die alte Transformatorenstation Klack. Voller Elan nahmen wir die erste Steigung Richtung Haberberg unter die Füsse. Am Weiher „Niederhofen“, einem renaturierten Reservat vorbei, bogen wir beim ersten Bauernhof rechts ab auf Wiesen- und Waldwege. Da sahen wir schon von weitem den grossen Bauernhof am Haberberg. Auf diesem Hof hat es Mutterkühe, Zucht- und Pensionspferde, und in einem kleinen Tierpark kann man verschiedenes Kleinvieh betrachten. Vorbei an vielen Hochstammobstbäumen und einem wunderbaren Weitblick auf schneebedeckte Berge, erblickten wir den Hügel, auf dem sich die Ruine „Alt Rued“ befindet. Eine steile Treppe führt hinauf auf die Burg, die schon im 11. Jahrhundert zum ersten Mal von den Freiherren von Rued bewohnt wurde. Um 1800 wurde die Burg als Steinbruch (!?) ausgebeutet, und so sind heute leider nur noch ein paar spärliche Mauerreste vorhanden.

Auf dem Abstieg ins Dorf Schlossrued konnte man immer wieder Holzskulpturen bewundern, die an verschiedenen Orten aus Baumstämmen geschnitzt wurden. Kurz nach 15 Uhr sassen wir in der gemütlichen Gaststube des Restaurants Storchen und genossen ein kühles Bier von der eigenen Schlossbrauerei. Für den kleinen Hunger standen ganz frisch hergestellte Nussgipfel bereit.

Nach einer Stunde mit interessanten Gesprächen brachen wir frisch gestärkt die etwas kürzere Rückwanderung Richtung Schöftland an. Kurz nach 17 Uhr ging dieser schöne Nachmittag dem Ende zu. Man spürte schon eine gewisse Müdigkeit, aber als wir uns beim WSB Bahnhof „Engelplatz“ verabschiedeten waren alle zufrieden und freuen sich schon wieder auf die nächste Veranstaltung. In unserem Stammlokal „Frohsinn“ nahmen noch einige Teilnehmer den obligaten Abschlusstrunk.

  1. März 2019 Eduard Matter

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