Die Negativserie des Schweizer Formel-1-Rennstalls fand so nach der Sommerpause eine Fortsetzung. Adrian Sutil (14.) und Esteban Gutierrez (15.) blieben in Francorchamps fehlerlos, vermochten jedoch gleichwohl nie ernsthaft in den Kampf um eine Top-10-Klassierung einzugreifen.

Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in den Ardennen war der Sauber C33 schlicht zu langsam. "Das ist ernüchternd. Wichtig ist nun, dass wir auf den Fortschritten, die wir in letzter Zeit am Chassis erzielt haben, aufbauen", sagte die Teamchefin Monisha Kaltenborn.

Als Einziger im Fahrerfeld startete Sutil mit der härteren Reifenmischung. Nachdem der Deutsche jedoch hinter Felipe Massa im Williams hängengeblieben war, wechselte Sauber auf eine Dreistopp-Strategie. "Felipes Motor war ganz einfach stärker, und ich hatte keine Chance zu überholen", so Sutil, der letztlich acht Sekunden vor Teamkollege Gutierrez, bei dem ein Reifenwechsel weniger vorgenommen wurde, über die Ziellinie fuhr.

Die nächste Möglichkeit, Marussia in der Teamwertung endlich zu überholen, bietet sich Sauber in zwei Wochen unweit der Schweizer Grenze. Im "Heimrennen" in Monza (It) soll die Punktelosigkeit endlich zu Ende gehen. (si)