Vier Tage nach der 21:24-Niederlage in der Champions League gegen den spanischen Topklub Ademar Leon verpassten es die verletzungsgeplagten Thuner, in der Liga eine Reaktion zu zeigen. Bis zur Pause hatte sich die erste Niederlage der Berner Oberländer nach zuletzt fünf Siegen in Folge gegen Kriens-Luzern nicht angedeutet, beendeten die Teams die erste halbe Stunde doch mit einem 11:11.

Den Grundstein für den Erfolg legte das vom ehemaligen Schweizer Nationalcoach Goran Perkovac trainierte Kriens-Luzern zwischen der 35. und 40. Minute, als die Innerschweizer von 13:13 auf 16:13 davonziehen konnten. Zwar kamen die Gastgeber zwischenzeitlich wieder auf einen Treffer heran, der Ausgleich blieb ihnen allerdings verwehrt. Aufgrund der Niederlage verpasste es das Team von Martin Rubin zumindest vorübergehend auf den 2. Platz vorzustossen.