Das Weltmeister-Quartett mit Max Heinzer, Benjamin Steffen, Michele Niggeler und Lucas Malcotti musste sich erst im Final den Japanern mit 32:45 geschlagen geben. Für die Schweiz war es die erste Podestplatzierung dieser Weltcup-Saison und nach dem Gewinn des WM-Titels im letzten Jahr. So gesehen, dürfe man "happy sein und wir nehmen den zweiten Rang gerne", sagte Team-Leader Heinzer unmittelbar nach der deutlichen Niederlage im Final.

Doch gleichzeitig ärgerte sich der Schwyzer darüber, "dass das Gefecht gegen die Japaner sicher unser schlechtestes des Tages war. Doch bei uns war leider etwas die Luft draussen, nachdem wir zuvor mit den Russen die Nummer eins der Weltrangliste schlagen konnten."

Den Halbfinal gegen Russland entschieden die Schweizer Weltmeister souverän zu ihren Gunsten (45:37). Zuvor hatten sie sich der Reihe nach gegen Peru (45:33), die Niederlande (44:40) und Kasachstan (Aufgabe) durchgesetzt.