Die Equipe des selbstredend glücklichen Teamchefs Andy Kistler führte nach der ersten Runde noch gemeinsam mit Belgien vor dem aktuellen Europameister Irland. Das Fundament zum starken Auftritt der Schweizer Mannschaft legten Startreiter Niklaus Rutschi mit dem elfjährigen Schweizer-Wallach Cardano CH und Steve Guerdat mit seiner Stute Bianca. Die zwei Paare blieben in beiden Runden ohne jeden Makel.

Paul Estermann mit Lord Pepsi musste sich nur einen Fehler ankreiden lassen und brachte zwei zählbare Ergebnisse in die Wertung. Seiner Unerfahrenheit Tribut zollen musste der 23-jährige Bryan Balsiger. Mit dem Schimmel Clouzot de Lassus musste der frühere Europameister der Jungen Reiter jeweils zwei Abwürfe akzeptieren und lieferte in beiden Durchgängen das Streichresultat.

"Dieser Sieg ist nur zwei Wochen vor unserem Heim-Nationenpreis in St. Gallen sehr wichtig für unseren Sport. Meine Reiter glänzten in der Finalrunde mit einer unglaublichen Nervenstärke. Vor allem Steve Guerdat bewies einmal mehr, warum er an der Spitze der Weltrangliste steht", sagte Equipenchef Kistler.

Das Schweizer Team steht bereits nächste Woche, am 23. Mai 2019, beim Nationenpreis von Italien in Rom wieder im Einsatz. Diese Prüfung auf der berühmten Piazza di Siena hat allerdings keine Gültigkeit als Qualifikation für den hochdotierten Nationenpreis-Final von Anfang Oktober in Barcelona.