Den Auftakt für die Schweiz machte Pius Schwizer mit Cortney Cox. Die Mecklenburgerstute riss die Stange des Schlusssprunges, ein Punkt für Zeitüberschreitung kam hinzu. Aachen-Debütant Bryan Balsiger machte seine Sache sehr gut. Mit dem Schimmel Clouzot de Lassus ritt er eine sichere Runde, aber auch er musste einen Fehler in Kauf nehmen. Als dritter wäre Arthur Gustavo da Silva an der Reihe gewesen, aber der gebürtige Brasilianer musste schweren Herzens auf einen Start verzichten. "Inonstop hat Dermatitis am Hinterbein, es fühlte sich nicht gut an. Es tut mir sehr leid für das Team, ich bin sehr enttäuscht." Schlussreiter Steve Guerdat und Venard de Cerisy mussten zwei Abwürfe in Kauf nehmen, was für die Schweiz Zwischenrang acht bedeutete.

In der zweiten Runde rissen die schlechten Nachrichten nicht ab. Schwizer und Cortney Cox schieden nach zwei Verweigerungen beim Aussprung aus der zweifachen Kombination aus. Dies bedeute die Elimination für das gesamte Team. "Das war definitiv nicht unser Tag. Alles lief schief. Lichtblick war sicher Bryan, der ein gutes Debüt in Aachen feiern konnte", resümierte Equipenchef Andy Kistler.

Nach dem ersten Umgang lagen gleich fünf Teams mit vier Punkten gemeinsam an der Spitze. Die leicht erhöhte zweite Runde brachte mehr Fehler. Das Heimteam Deutschland hatte die Gegner stark unter Druck gesetzt, doch Schweden widerstand und siegte mit lediglich einem Abwurf.

Schwizer gewinnt im Rahmenprogramm

Pius Schwizer gewann ein Springen über 150 Zentimeter im Rahmenprogramm des CHIO Aachen. Der 56-jährige Solothurner blieb im Sattel seines Oldenburgerwallachs Chaquilot fehlerfrei und stellte in 63,46 Sekunden vor dem Deutschen Philipp Weishaupt auf Colby die schnellste Zeit auf.