Handball

Schweizer Handball-Verband protestiert

Der Schweizer Marco Kurth erzielte gegen Russland drei Tore

Der Schweizer Marco Kurth erzielte gegen Russland drei Tore

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) legt wie erwartet einen Protest gegen die Wertung des EM-Qualifikationsspiels vom Mittwochabend in Tschechow gegen Russland (34:36) ein.

Die Analyse der Videobilder ergab kein Fehlverhalten der Schweizer Spieler.

Das Schreiben wird am Freitag an den Sitz des europäischen Verbandes (EHF) in Wien übermittelt. Die Szene, welche den SHV zu diesem Schritt veranlasste, trug sich 18 Sekunden vor Spielschluss zu. Der EHF-Delegierte Jan Rudinsky (Slk) griff beim Stand von 34:35 ins Spiel ein, indem er den Schweizern einen Wechselfehler anlastete und ihnen so die Chance zum Ausgleich raubte, da Russland in den Ballbesitz kam.

Die Chancen, dass der Protest einen Einfluss auf das Resultat haben wird, sind gering. Bei Rudinskys Intervention handelte es sich um einen Tatsachenentscheid.

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