Basketball

Schweizer Basketballer mit Aussenseiterchancen

Basketball-Nationaltrainer Gianluca Barilari (rechts) will mit der Schweiz in der EM-Qualifikation verblüffen

Basketball-Nationaltrainer Gianluca Barilari (rechts) will mit der Schweiz in der EM-Qualifikation verblüffen

Das Schweizer Basketball-Nationalteam steht in der zweiten Qualifikationsphase zur EM-Endrunde 2021 vor einer schwierigen Aufgabe.

In der Gruppe E mit Serbien, Finnland und Georgien ist die Mannschaft von Gianluca Barilari nur Aussenseiter.

Da Georgien zusammen mit Deutschland, Tschechien und Italien zu den Gastgebern der EM 2021 zählt und damit für die Endrunde gesetzt ist, sind in der Schweizer Gruppe noch zwei EM-Tickets zu vergeben. Serbien ist als EM-Finalist von 2017 und Weltnummer 6 der klare Gruppenfavorit. Für die Schweiz geht es deshalb primär darum, Finnland in der Tabelle hinter sich zu lassen. Doch die Nordeuropäer sind wie auch Georgien auf dem Papier stärker als die Schweiz einzuschätzen.

Für die Auswahl von Swiss Basketball stehen am Donnerstag in Georgien und am Sonntag in Freiburg gegen Finnland deshalb zum Auftakt gleich zwei wegweisende Partien im Programm. "Wir müssen alles tun, um die ersten beiden Spiele zu gewinnen", beschreibt Nationaltrainer Barilari die heikle Ausgangslage. Von den sechs innerhalb der nächsten zwölf Monate angesetzten Qualifikationsspielen müssten sie drei gewinnen, um sich zu qualifizieren, so die Theorie des Tessiners.

Im Gegensatz zur Vorqualifikation im letzten Sommer, als sich die Schweizer Equipe in einer Gruppe mit Island und Portugal durchgesetzt hat, kann sie in dieser Phase nicht mehr auf den Ausnahmekönner Clint Capela zählen. Der NBA-Spieler der Atlanta Hawks ist wie sein Landsmann Thabo Sefolosha (Houston Rockets) in Nordamerika engagiert. Sonst kann Barilari aber aus dem Vollen schöpfen. Sämtliche Leistungsträger sind fit.

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