Volleyball

Pesaro ist viel zu stark für Voléro

Voléro gegen Pesaro (Destinee Hooker/l.) auf verlorenem Posten

Voléro gegen Pesaro (Destinee Hooker/l.) auf verlorenem Posten

Die Hürde Pesaro war für die Volleyballerinnen von Voléro Zürich vorerst zu hoch. Die Zürcherinnen verloren das Hinspiel in den Viertelfinals der Champions League gegen den italienischen Meister 1:3.

Die Zürcherinnen verloren das Hinspiel in den Viertelfinals der Champions League gegen den italienischen Meister 1:3 (27:25, 20:25, 20:25, 20:25).

Das Rückspiel an der Adriaküste findet in einer Woche statt. Wollen die Zürcherinnen nach der ersten Heimniederlage im laufenden Wettbewerb das Finalturnier in Istanbul (19./20. März) noch erreichen, müssen sie in Pesaro nicht nur drei, sondern gar vier Sätze gewinnen. Denn mit einem Sieg hätten sie sich erst in den entscheidenden, sogenannten "Golden set" gerettet.

Zu Beginn hielten die Zürcherinnen gegen den Serienmeister und aktuellen Leader aus Italien ausgezeichnet mit. Die beiden Teams lieferten sich in der mit 1450 Zuschauern propenvollen Im-Birch-Halle eine hochstehende Partie. Voléro bewies auch gegen Pesaro, dass es nicht zufällig die Viertelfinals erreicht hatte. Dank einer ausgezeichneten Annahme und praktisch fehlerlosem Angriff setzten sich die Zürcherinnen in der Verlängerung des ersten Satzes durch.

In der Folge setzte sich die grössere Klasse Pesaros aber doch durch. Im Vergleich zum ersten Satz liess bei Voléro vor allem die Präzision in der Annahme etwas nach und dadurch litt auch die Effizienz im Angriff. Zudem leistete sich Voléro im Service zu viele Fehler.

Unter der Regie der Amerikanerin Destinee Hooker steigerte sich Pesaro jeweils in den entscheidenden Phasen. Hooker, die 2009 noch als Weltnummer 13 (!) im Hochsprung (1,95 m) geglänzt hatte, erzielte 21 Punkte. Die erfolgreichste Skorerin der Partie war indes Voléros Jelena Alajbeg mit 25 Punkten. Die Kroatin erzielte damit rund 40 Prozent der Punkte ihres Teams.

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