Basketball

Niederlage gegen Georgien erst nach Verlängerung

Jonathan Kazadi ist eine der treibenden Kräfte im Schweizer Spiel.

Jonathan Kazadi ist eine der treibenden Kräfte im Schweizer Spiel.

Das Nationalteam der Männer bringt Georgien beim Start in die zweite Qualifikationsphase zur EM-Endrunde 2021 in Nöte.

Ohne die NBA-Spieler Clint Capela und Thabo Sefolosha unterlagen die Schweizer Basketballer auswärts in Tiflis dem Gastgeber erst nach Verlängerung 88:96.

Zunächst hatte wenig auf ein fünftes Viertel hingedeutet. Die Schweiz lag wenige Minuten nach Halbzeit mit 18 Zählern im Hintertreffen. Nach Spielhälfte war nach einer schwachen Vorstellung sogar das Schlimmste zu befürchten. Doch eine frappante Leistungssteigerung und die Tatsache, dass die Georgier die Partie im Kopf wohl schon abgehakt hatten, brachten die Spannung zurück. Die Schweiz ging zwar in der regulären Spielzeit nie in Führung, doch zum 70:70 und Sekunden vor Schluss mit dem 79:79 gelang zweimal der Ausgleich. In der Overtime setzte sich der Favorit durch, die Schweiz tankte immerhin Moral für künftige Partien.

Die Equipe von Gianluca Barilari steht als Aussenseiter vor einer schwierigen Aufgabe. In der Gruppe E mit Serbien, Finnland und Georgien sind nur noch zwei EM-Tickets zu vergeben, da Georgien als Co-Gastgeber gesetzt ist. Zudem liegt Serbien, der EM-Finalist von 2017 und Weltnummer 6, ausser Reichweite. Für die Schweiz wird es deshalb primär darum gehen, Finnland in der Tabelle hinter sich zu lassen. Die erste von zwei kapitalen Partien gegen die Nordeuropäer steht am Sonntagabend in Freiburg im Programm.

Im Gegensatz zur Vorqualifikation im vergangenen Sommer, als sich die Schweizer Equipe in einer Gruppe mit Island und Portugal durchgesetzt hat, kann sie nun nicht mehr auf die Ausnahmekönner aus den USA zählen.

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