Rudern

Gmelin und Doppelzweier Röösli/Delarze holen Olympia-Quotenplatz

Roman Röösli (links) und Barnabé Delarze haben in Linz-Ottensheim das erste Ziel erreicht

Roman Röösli (links) und Barnabé Delarze haben in Linz-Ottensheim das erste Ziel erreicht

Skifferin Jeannin Gmelin und der Doppelzweier Roman Röösli/Barnabé Delarze stehen an der WM in Linz-Ottensheim im A-Final und holen einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Es war ein hartes Stück Arbeit für Gmelin im Halbfinal. 500 m vor dem Ziel lag die Weltmeisterin von 2017 und letztjährige WM-Zweite noch im 4. Zwischenrang, mit einem Rückstand von 1,66 Sekunden auf den geforderten 3. Platz. Auf dem letzten Streckenviertel profitierte sie davon, dass die äusserst schnell gestartete Dänin Fie Udby Erichsen komplett einbrach. Die Amerikanerin Kara Kohler und die Britin Victoria Thornley konnte die 29-jährige Zürcher Oberländerin nicht mehr abfangen. Es wird am Sonntag für Gmelin enorm schwierig, zum dritten Mal in Folge den Sprung aufs WM-Podest zu schaffen.

Auch Röösli/Delarze belegten im Halbfinal Rang 3 - die Gesamtsieger im Weltcup mussten sich den Chinesen Zhang Liang/Liu Zhiyu und den Polen Mateusz Biskup/Miroslaw Zietarski geschlagen geben. Um die eigenen hohen Ansprüchen zu erfüllen, müssen sich Röösli/Delarze am Sonntag steigern. Im vergangenen Jahr holten die beiden WM-Silber. Derweil hinterliessen die Chinesen einen bestechenden Eindruck. Sie dominierten den Halbfinal von A bis Z und distanzierten Röösli/Delarze um 3,12 Sekunden.

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