Schwimmen

Erster Weltrekord in Barcelona durch Litauerin Meilutyte

Ruta Meilutyte blickt ungläubig auf die Zeittafel: Weltrekord!

Ruta Meilutyte blickt ungläubig auf die Zeittafel: Weltrekord!

Die Litauerin Ruta Meilutyte sorgt an den Weltmeisterschaften in Barcelona für den ersten Weltrekord. Die erst 16-jährige Olympiasiegerin gewinnt im Halbfinal über 100 m Brust in 1:04,35.

Damit blieb Meilutyte um einen Zehntel unter dem fast vierjährigen Weltrekord von Jessica Hardy. Schon im Vorlauf am Montagmorgen hatte die junge Baltin die Bestmarke der amerikanischen Verlobten des Schweizer Schwimmers Dominik Meichtry nur um sieben Hundertstel verpasst.

Meilutyte, die im Vergleich zu ihrem Sieg im Olympia-Final um mehr als eine Sekunde schneller war, war über ihren ersten Weltrekord sichtlich bewegt und brach im TV-Interview in Tränen aus.

Der WM-Final findet am Dienstagabend im Palau Sant Jordi in Barcelona statt. Mit Hardy, die im Halbfinal 1:06,10 schwamm, qualifizierte sich auch die nun enthronte Weltrekordhalterin für die finale Entscheidung um Gold über 100 m Brust.

Am zweiten Finalabend durften auch die australischen Männer jubeln, die vor Jahresfrist im olympischen Pool in London ohne Gold geblieben waren. Christian Sprenger holte über 100 m Brust in 58,79 die erste Goldmedaille. Die weiteren WM-Titel am Montag gingen an den Brasilianer César Cielo (über 50 m Delfin), die Schwedin Sarah Sjöström (100 m Delfin) und die Ungarin Katinka Hosszu (200 m Lagen).

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