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Diese Stars müssen zu Hause bleiben

Christoph Spycher ist nicht allein: Im Vorfeld vom Abenteuer Südafrika herrscht Verletzungspech hüben wie drüben. Deutschland trauert um den Fuss von Ballack, Beckham wechselt an die Seitenlinie. «a-z.ch» zeigt, welche Nationen geschwächt antreten müssen.

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Natikarussell
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Keystone

Wenn das ZDF für einen Fussballerfuss eine Spezialsendung produziert, muss etwas Grosses passiert sein. Ganz Deutschland scheint Ballacks Ausfall nachzutrauern. Mit einem Horrorfoul im englischen FA-Final streckte Mittelfeld-Spieler Kevin-Prince Boateng den deutschen Nati-Captain nieder und zerstörte so dessen WM-Träume.

Allein ist Ballack nicht: England muss den Ausfall von David Beckham verkraften (Riss in der Achillessehne), Holland verzichtet auf die Dienste Ruud Van Nistelrooys (nach langer Verletzung noch nicht auf der Höhe) und Italien trauert um die verpasste WM-Teilnahme von Altstar Luca Toni.

Sein Fernbleiben von der Meisterschaft war absehbar: Immer wieder vermiesten dem an die AS Roma ausgeliehenen Bayernspieler erneute Verletzungen den Weg zurück zur Topform.

Des Schweizers Sorgen

Nicht zuletzt gibt in der Schweiz die umstrittene Nachnominierung von Ludovic Magnin zu Reden. Er soll Christoph Spycher ersetzen. Spychers Knie ist nach einer Verletzung noch nicht voll belastbar. Doch Magnins Leistungen beim FC Zürich können die Nominierung nur schlecht rechtfertigen. Aber es fehlt schlicht an Alternativen.

So spricht selbst Assistenztrainer Michel Pont «fast von einem kleinen Wunder», dass Magnin dabei sein kann. Eine Alternative gäbe es trotzdem.

Durch Umstellungen könnte der starke Basler Shaqiri - der in der Finalissima Doumbia eindrücklich abduschte - vom Backup auf der rechten, auf Magnins linke Position vorrücken. Doch für Hitzfeld scheint das keine Option zu sein, er hat die Nachnominierung Magnins bei einem allfälligen Ausfall Spychers schon vor langem angekündigt. (mik)