Der Zuger Pirmin Reichmuth, nach etlichen langen Verletzungspausen in bester Verfassung, hat die Schlagkraft der jungen bösen Innerschweizer zu Beginn dieser Saison verdoppelt. Bei zwei Festsiegen gab der Hüne aus Cham in zwölf Gängen nur einen Viertelpunkt ab. Der Entlebucher Joel Wicki ist nicht mehr der einzige realistische Anwärter auf den Königstitel aus der Innerschweiz.

Im Anschwingen des Luzerner Kantonalen in Willisau kommt es zu keinem direkten Duell unter Reichmuth, Wicki und Wenger. Aber jeder von ihnen wird mit einem Eidgenossen zusammengreifen: Reichmuth mit René Suppiger, Wenger mit Sven Schurtenberger und Wicki mit Domenic Schneider, dem Gast aus dem Thurgauischen.