Eishockey

Wegen Corona-Virus: Starten die Playoffs erst am 17. März und dafür im Modus «Best of 5» statt «Best of 7»?

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Die Qualifikation wird mit Geisterpartien zu Ende gespielt. Am Montag entscheiden die Klubs das weitere Vorgehen. Eine mögliche Lösung: Der Playoff-Start wird hinausgeschoben.

Die Einnahmeverluste aus den zwei letzten «Geisterrunden» sind verkraftbar. Der SC Bern hat für diesen Fall sogar eine Versicherung abgeschlossen. SCB-Manager Marc Lüthi schränkt allerdings ein: «Wir können eine Schadensumme anmelden. Aber die wird bei weitem nicht reichen, um den Einnahmeausfall beim Spiel gegen Gottéron zu decken.»

SCB-Manager Marc Lüthi hat eine Versicherung abgeschlossen.

SCB-Manager Marc Lüthi hat eine Versicherung abgeschlossen.

Wie jene entschädigt werden, die bereits ein Ticket für die Spiele von heute und morgen Abend gekauft haben, ist noch offen. Marc Lüthi sagt, es gebe mehrere Optionen. Von Geld zurück bis zur Möglichkeit, mit der gekauften Eintrittskarte nächste Saison bis Ende Dezember ein Qualifikationsspiel zu besuchen. «Wir haben uns noch nicht entschieden, wie wir vorgehen, und wir wollen abklären, wie es andere Klubs handhaben.»

Wie weiter? Bis zum 15. März sind nur Geisterspiele möglich. Geplant ist der Playoff-Start am nächsten Samstag, 7. März. Am Montag treffen sich die Klubvertreter zu einer ausserordentlichen Liga-Versammlung, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Klar ist: Entweder können jeweils alle Partien einer Playoff-Runde gespielt werden – oder keine. Die Verschiebung von einzelnen Spielen wäre in der Qualifikation machbar. Während der Playoffs nicht mehr.

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