NLA-Interclub

Zweiter Final für den TC Froburg? – Heute kommt es gegen GC zur Entscheidung

Yann Marti gewann bisher vier der fünf Einzelpartien für den TC Froburg Trimbach.

Dank des zweiten Rangs in den Gruppenspielen hat sich die NLA-Equipe des TC Froburg Trimbach für die Finalrunde qualifiziert. Im heutigen Halbfinal wartet das Duell mit GC.

2015 schrieb der TC Froburg Trimbach sein Sommermärchen: Völlig überraschend krönten sich die Trimbacher zum Schweizer Meister im NLA-Interclub, wobei sie angeführt von Robin Roshardt und Yann Marti sowohl im Halbfinal als auch im Final einen 2:4-Rückstand nach den Einzelpartien in einen Sieg ummünzen konnten. Im Jahr darauf erreichte die Mannschaft von Coach Bartolomé Szklarecki immerhin noch die Halbfinals, während sie in der vergangenen Saison die Finalrunde knapp verpasste. Grund dafür war unter anderem der verletzungsbedingte Ausfall von Yann Marti.

In der aktuellen Spielzeit haben die Trimbacher nun ihre Lehren aus dem Vorjahr gezogen. Das Kader ist breiter aufgestellt, sodass auch ein prominenter Ausfall verkraftet werden könnte. Auch der Teamgeist ist in diesem Jahr wieder stärker als im Vorjahr. So haben sich die Trimbacher dank drei Siegen aus fünf Gruppenspielen als Zweite der Gruppenphase für die Finalrunde qualifiziert. Ein schöner Erfolg, der Lust auf mehr macht. «Wir sind hungrig auf den Halbfinal gegen GC.

Dass wir sie in der Vorrunde bereits schlagen konnten, ist psychologisch sicher ein kleiner Vorteil. Trotzdem: GC hat mehr Möglichkeiten, was die Aufstellung betrifft. Ich erwarte eine unglaublich enge und spannende Partie voller Emotionen», blickt Bartolomé Szklarecki auf die heutige Begegnung gegen GC voraus.

Schlüsselspieler Ehrat und Marti

Auf dem Weg in den Halbfinal war der klare 7:2-Erfolg zum Auftakt im Solothurner Derby gegen Schützenmatt Gold wert. «Dieser Sieg war entscheidend, denn er hat uns den Druck genommen», so Bartolomé Szklarecki, der jedoch auch die kämpferischen Fähigkeiten seiner Mannschaft herausstreicht. «Wir haben in der zweiten und dritten Runde zwei knappe Siege feiern können.

Das war wichtig für den Teamspirit der Mannschaft.» Die beiden Niederlagen zum Schluss gegen Genf (4:5) und Seeblick (3:6) beunruhigen Szklarecki hingegen nicht. Er strebt mit seiner Mannschaft nach der erfolgreichen Qualifikation für die Finalrunde den Einzug ins Endspiel an. Es wäre das zweite Mal in der Vereinsgeschichte, dass Froburg dieses Kunststück gelingt.

Gesamtes Team gefordert

Die Eckpfeiler der souveränen Qualifikation für die Finalrunde waren Sandro Ehrat, Yann Marti und Vullnet Tashi. Der amtierende Schweizer Meister Ehrat, der auf Position drei aufgelaufen ist, hat jedes Einzel gewonnen und dabei mit Marc-Andrea Hüsler, Antoine Bellier und Luca Margaroli drei Davis-Cup-Spieler bezwungen.

Ebenfalls stark aufgespielt hat Yann Marti. Der Walliser bewies im Dress der Trimbacher einmal mehr, dass er auch ruhig und kontrolliert aufspielen kann. Auf diese Art und Weise gewann er vier Einzelpartien in Folge. Erst am letzten Spieltag musste er sich erstmals geschlagen geben. Ebenfalls vier Siege hat der Grenchner Vullnet Tashi ins Trockene gebracht.

Der 25-Jährige steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich und bewies insbesondere in den Champions Tie Breaks Nervenstärke. Drei seiner vier Einzelsiege holte er in der Kurzentscheidung. «Vullnet hat eine sehr starke Saison gespielt und ist ein grosser Kämpfer. Sandro und Yann sind unverzichtbare Schlüsselspieler. Beide sind trotz ihrer ruhigen Art absolute Leader in unserem Team», lobt Szklarecki. Damit es heute gegen GC zum Sieg reicht, sind aber nicht nur die drei fleissigsten Punktelieferanten der Vorrunde gefordert, sondern das gesamte Team.

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