Die Senioren 55+ des TC Froburg Trimbach verpassten den vierten Meistertitel in Serie hauchdünn. Nach drei souveränen 5:1-Siegen in der Gruppenphase der NLA schlug das Team von Captain Johannes Schindler im Halbfinal Dählhölzli zu Null. Im Final musste der Titelverteidiger dann allerdings auf seine Nummer 1 Hannes Lienbacher verzichten.

In der Vorrunde hatten die Trimbacher den TC Morbio Inferiore noch besiegt. Im Final stand es nach den Einzelpartien 2:2-unentschieden. Das entscheidende Doppel, und somit auch der Titel, ging an die Tessiner. Die zweite Equipe des TC Froburg Trimbach schaffte in der NLB, wie auch das Team von Sporting Derendingen, den Ligaerhalt.

Grenchen steigt aus NLA ab

Aus der zweithöchsten Liga verabschieden muss sich der TC Belchen bei den Senioren 65+. Dies nach drei Niederlagen in der Gruppenphase sowie einem weiteren 1:5 in der Abstiegsrunde gegen Melide. Erfolgreicher gestalteten die 45+-Equipen des TC Grenchen ihre Saison. Die erste Mannschaft schaffte es in der NLB in die Aufstiegsspiele, wo Préverenges Endstation bedeutete.

Das zweite Team musste in der NLC in die Abstiegsrunde, setzte sich dort aber gegen Aarau mit 5:2 durch. Dem TC Belchen gelang dies nicht. Dessen 45+-Senioren müssen runter in die 1. Liga. In der jüngeren Altersklasse, den 35+-Senioren, erwischte es auch den TC Grenchen: Drei Niederlagen in der Gruppenphase der NLA und in der Abstiegsrunde ein 1:5 gegen Luzern Lido.

Schützenmatt II fliegt aus NLC

In der NLC Liga der Aktiven waren heuer zwei Solothurner Vereine am Start. Nämlich die zweiten Mannschaften von Froburg Trimbach und Schützenmatt Solothurn. Deren Fanionteams werden im August in der NLA um den Schweizer Meistertitel spielen. Die Konkurrenz heisst Seeblick Zürich, GC Zürich, Genf und Neuenburg. Den zweiten Equipen liefs in der dritthöchsten Liga unterschiedlich.

Bitter, Schützenmatt fehlte nur ein Punkt zum Erreichen der Aufstiegsspiele. Stattdessen mussten die Solothurner in die Abstiegsrunde, zogen dort knapp mit 4:5 gegen Zollikofen den Kürzeren, womit der Abstieg in die 1. Liga Tatsache war. Diesen konnten die Trimbacher, die in der Gruppenphase noch chancenlos waren, mit einem 6:3-Erfolg gegen Wohlen Niedermatten abwenden.

In der 1. Liga erreichte keiner der Solothurner Vertreter die Aufstiegsspiele. Dulliken, Derendingens «Zwöi» sowie Grenchen konnten aber immerhin die Klasse halten. Die erste Mannschaft von Sporting Derendingen muss dagegen runter in die 2. Liga. Kein Beinbruch allerdings, denn die dritte Mannschaft nimmt den entgegengesetzten Weg und steigt von der 2.- in die 1. Liga auf. Wie auch die dritte Mannschaft des TC Froburg Trimbach.

Trimbach für Grenchen

Das beste Team bei den Frauen stellte dieses Jahr der TC Grenchen in der NLC. In der Gruppenphase verloren die Grenchnerinnen die drei Spiele gegen Airport Bassersdorf, Le Locle und Dählhölzli jeweils mit 2:4. Dramatisch war das Abstiegsspiel gegen Lido Lugano. Angela Werschel, Helly Hammer sowie Simin Trunz gewannen ihre Spiele.

Die 3:1-Führung nach den Einzeln sollte indes nicht reichen, weil Grenchen danach beide Doppel abgab. Dadurch verschiebt sich die Hackordnung im Kanton. Denn die Frauen des TC Froburg Trimbach waren diese Saison nicht zu bremsen in der 1. Liga. Nach drei klaren Siegen in der Gruppenphase schalteten die Trimbacherinnen nacheinander Ascona, Dufour und Brugg aus und spielen nächstes Jahr in der NLC.

Bally Schönenwerd kommt rauf

Die übrigen drei Solothurner 1.-Liga-Teams, Born Kappel, Derendingen und Schützenmatt Solothurn, bleiben in der 1. Liga. Und bekommen im 2019 Unterstützung vom TC Bally Schönenwerd, welcher den Aufsteig in die 1. Liga realisierte. Jeweils eine Liga weiter runter müssen die Solothurner Vertreterinnen der Kategorie Seniorinnen 30+: Sporting Derendingen steigt von der NLB in die NLC ab, der TC Belchen von der NLC in die 1. Liga.