Swiss-League-Playoffs

Thurgau, Langenthal, La Chaux-de-Fonds oder die GCK Lions: So präsentiert sich die Ausgangslage für den EHC Olten

Spiele auf Augenhöhe: Kommt es tatsächlich zum Playoffduell gegen Thurgau? Bild: freshfocus

Spiele auf Augenhöhe: Kommt es tatsächlich zum Playoffduell gegen Thurgau? Bild: freshfocus

Der EHC Olten empfängt die Ticino Rockets zum letzten Qualifikationsspiel, doch das Spannende ist der Blick auf die Tabelle, obwohl die Powermäuse im Hinblick auf die Playoffs nicht mehr viel in den eigenen Händen halten.

Vor der allerletzten Qualifikationsrunde drehen sich die Gedanken in der Swiss League eigentlich nur noch um eines: Wer trifft in der ersten Playoffrunde (ab Mittwoch) auf wen?

Mit der Bekanntgabe eines Wunschgegners halten sich Profisportler bekanntlich eher bedeckt. Man könnte sich ja im Fortlauf der Playoffs plötzlich arg die Finger verbrennen. ­Besonders brisant ist in diesem Jahr die Konstellation, dass zwar die acht Playoffteilnehmer seit einiger Zeit bekannt sind, ­jedoch noch keine einzige ­Paarung ermittelt werden konnte. Denn mit Ausnahme von Kloten (1.) und Visp (4.) kann jedes Team seine derzeitige Klassierung noch verlieren.

So präsentiert sich die Tabelle eine Runde vor Quali-Ende

So präsentiert sich die Tabelle eine Runde vor Quali-Ende

Wunsch: Langenthal? – ­Realität: Thurgau?

Klar ist im Falle des EHC Olten: Setzen sich im letzten Spiel jeweils die Favoriten durch, so werden es die Powermäuse als Drittplatzierter mit dem HC Thurgau zu tun bekommen – so wie dies bereits in der Saison 17/18 der Fall war. Wir erinnern uns: Die Viertelfinal-Serie vor zwei Jahren war viel enger, als das Schlussresultat von 4:2 Siegen für den EHC Olten erahnen liesse. Auch in dieser Saison bekundete der EHCO seine liebe Mühe mit den Ostschweizern. Zwar konnten die zwei Heimspiele gewonnen werden, bei den beiden Auswärtsspiele ging man aber als Verlierer vom Feld.

Hinter vorgehaltener Hand wird deshalb bei den Powermäusen viel mehr der SC Langenthal als Wunschgegner gehandelt. Die Oberaargauer spielen alles andere als eine überzeugende Saison und sind auch neben dem Eis zuletzt arg ins Wanken geraten. Eigentlich der ideale Zeitpunkt für Olten, sich beim Erzrivalen für die Playoff-Halbfinal-Niederlage der Vorsaison zu revanchieren.

Fredrik Söderström will sich nicht auf die Äste hinauslassen. «Unser Job ist es, die Qualifikation positiv zu beenden, damit wir mit viel Selbstvertrauen angreifen können. Und dann werden wir sehen. Ich bin überzeugt, dass wir bereit sein werden und wir, egal, wer es sein wird, den Gegner im Griff haben werden. Ich vertraue unseren Fähigkeiten», sagt der ­EHCO-Trainer.

Es heisst also Gegner hin oder her: Der EHC Olten hat in der Qualifikation bewiesen, dass er jedem Gegner die Stirn bieten kann.

Weil das Eishockey immer wieder für Überraschungen gut ist, folgt hier eine Auslegeordnung aller Eventualitäten der vier potenziellen Playoffgegner.

Wichtig dabei ist zu beachten, dass bei Punktgleichheit die Tabelle nach a) Punkte aus den Direktduellen, b) Torverhältnis aller Spiele, c) Anzahl geschossener Tore aus allen Spielen, erstellt wird. Gegner wird...

...Thurgau:

Der realistischste Gegner. Alle Favoriten setzen sich in ihren Spielen durch, womit Olten auf Platz 3 verbleibt. Verliert Thurgau gegen Leader Kloten und gewinnt Langenthal gegen Winterthur, so rutscht Thurgau auf Platz 6. Holt Thurgau gegen Kloten jedoch zwei Punkte, verteidigen sie Platz 5.

...Langenthal:

Olten verbleibt auf Platz 3. Langenthal gewinnt gegen Winterthur, Thurgau holt aber gegen Kloten mindestens 2 Punkte. Oder: Langenthal unterliegt Winterthur.

...La Chaux-de-Fonds:

Olten schlägt die Rockets. Ajoie verliert bei der EVZ Academy nach 60 Minuten und La Chaux-de-Fonds holt gegen die GCK Lions mindestens einen Punkt.

...GCK Lions:

Der unrealistischste Gegner. Olten gewinnt, Ajoie verliert bei der EVZ ­Academy nach 60 Minuten und die GCK Lions bezwingen La Chaux-de-Fonds nach 60 ­Minuten.

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