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Gravierender Schiedsrichter-Fehlentscheid: Wird die Partie Olten-Visp wiederholt?

Der EHC Visp hat beim 4:3-Sieg des EHC Olten am Mittwoch im Kleinholz einen Spielfeldprotest eingereicht. Und soll damit nicht chancenlos sein. Die Hintergründe.

Marcel Kuchta
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Ungewollter Hauptdarsteller: Eine Strafe gegen Linus Klasen (links) könnte ein Nachtragsspiel zur Folge haben.

Ungewollter Hauptdarsteller: Eine Strafe gegen Linus Klasen (links) könnte ein Nachtragsspiel zur Folge haben.

Marc Schumacher / freshfocus

Der EHC Visp hat beim 4:3-Sieg des EHC Olten am Mittwoch, 22. September, im Kleinholz einen Spielfeldprotest eingereicht und diesen nach der Partie bestätigt. Was war passiert? Kurz nach Spielbeginn sassen drei Visper gleichzeitig auf der Strafbank. Als die Strafe des ersten bestraften Spielers, Linus Klasen, abgelaufen war, wollte dieser wieder am Spielgeschehen teilnehmen, wurde von den Referees nach langen Diskussionen jedoch wieder aufs Sünderbänkchen zurückgeschickt.

Offenbar zu Unrecht und sehr zum Ärger von Visp-Sportchef Bruno Aegerter, der von der Tribüne aus die Anweisung gab, den Protest zu hinterlegen.

Nun sieht es danach aus, dass sich die Schiedsrichter tatsächlich geirrt haben. Aus gut unterrichteten Quellen war am Freitag zu vernehmen, dass ein Wiederholungsspiel aufgrund dieses offenbar gravierenden Regelirrtums sehr wahrscheinlich sei – obwohl die Auswirkungen aufs Spielgeschehen marginal waren.

Gut möglich, dass Spielplaner Willy Vögtlin einen neuen Termin im Kalender anberaumen muss. Beim EHC Olten wollte man sich zum Protest nicht äussern. Man wartet das offizielle Verdikt ab.

Es steht aber im Raum, dass es beim Handling des Spielfeldprotest durch die Schiedsrichter zu einem Formfehler kam - und dieser somit ungültig sein könnte. Fortsetzung folgt...

Die Spielzusammenfassung der Partie Olten-Visp.

SIHF

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