1. Liga classic

Sieg und Gratis-Matchwurst in Grenchen nach dem Sieg gegen den SC Dornach

Nach einem Remis und einer Niederlage in der 1.Liga Classic ist dem FC Grenchen gegen Schlusslicht Dornach der erstrebte Sieg gelungen. Trainer Rüetschli ist zufrieden, bilanziert aber nüchtern: Eine Steigerung muss her im Spiel gegen Solothurn.

Da sich auf dem Spielfeld vorerst wenig tat, konzentrierten sich die Zuschauer primär auf ihre leckere Gratis-Matchwurst, welche vom neuen FCG-Hauptsponsor «Markthof Metzg» offeriert wurde. Rund 500 Würste wurden gemäss Präsident Rolf Bieri verzehrt. Im Match dauerte es bis zur 22. Minute, ehe Zayas von einem Missgeschick von Sevinc profitierte und der FCG erstmals gefährlich vor das Gäste-Tor kam. Der Ball kullerte am geschlagenen Keeper vorbei an den Pfosten und von dort zurück ins Spielfeld.

Kurz darauf prüfte Friedli mit einem Freistoss Lapcevic. Dieser konnte den hammermässig getretenen Ball abklatschen. Aufregung dann auf der Grenchner Bank. Ekoman wurde im Dornacher-Strafraum von den Beinen geholt. Der Schiedsrichterpfiff blieb aber aus. FCG-Coach Rüetschli beschwerte sich lautstark beim Schiedsrichter-Assistenten und wurde dafür ermahnt. Als sich die beiden Teams praktisch schon mit dem 0:0-Pausenstand abgefunden hatten, brachte Frimpong die Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit 1:0 in Führung.

Per Elfmeter zur 2:0-Führung

Glück dann für die Platzherren, als Fazio schneller war als Stauffer und mit seinem Rush auch noch Goalie Lapcevic umspielte, aber den Ball nicht Richtung Tor brachte. Insgesamt gesehen zeigte Dornach nach dem Pausentee mehr Einsatz und kam prompt zu weiteren Chancen. Zweimal musste der Grenchner Schlussmann ausserhalb des Strafraums für die durch lange Bälle überraschte FCG-Defensive retten. Nochmals musste der Grenchner Goalie sein ganzes Können gegen den entwischten Vecchi zeigen. Bravourös machte er die Topchance zunichte. Die Gäste machten in dieser Spielphase Druck und die Einheimischen konnten Konterchancen nicht ummünzen. Dies brachte Rüetschli noch mehr in Rage.

In der 74. Minute wurde der eingewechselte Hegg von Vecchi gefoult und der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde mit seinem Pfiff. Obwohl Stauffer den Strafstoss nochmals wiederholen musste, bewies der Grenchner Captain Nerven. Er erlöste sein Team mit dem 2:0. In der Nachspielzeit traf Petrovic mit einem sehenswerten Freistoss zum Endstand von 2:1. «Für uns sind die drei Punkte das Wichtigste. Die wollten wir heute unbedingt» war FCG-Coach Rüetschli dankbar. Man habe drei Wochen Pause mit sehr schlechten Trainingsbedingungen gehabt. «Die Gegner können bei diesem Wetter auf ihre Kunstrasen zählen, während wir uns hier in Grenchen mit 5. Liga-Verhältnissen arrangieren müssen. Das merkt man einfach im Spiel. Insgesamt müssen wir uns aber steigern, denn so werden wir am Mittwoch gegen Solothurn verlieren», zeigte sich Rüetschli wenig erfreut.

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